"Das Buch des Jahres - Robert Menasses sensationeller Roman: Kunstvoll werden zwei jüdische Geschichten verwoben: eine aus der portugiesischen Inquisition, eine aus dem Österreich von heute. ... Ein Epos von bezwingender Kraft und Sprachgewalt; ein beklemmendes Vexierspiel um Schicksale und Identitäten, Historie und Geschichtsfälschung, Wahrheit und Verdrängung und: Ein dramaturgisches Meisterwerk mit überraschendem Finale."
Dagmar Kaindl, News
"Menasses jüngster Roman ist ein im strengen Sinne literarisches Werk. Ausführlichkeit gehört zum Prinzip dieser Erzählkunst. Der Autor läßt Figuren und Situationen in eindrucksvoller Plastizität vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen.
In jeden historischen Detail dieses komplexen Romans spiegelt sich unsere Gegenwart. Und unsere Gegenwart wird präsentiert als eine, in der, mit William Faulkners berühmtem Diktum, die Vergangenheit noch nicht einmal vergangen ist."
Thomas Rothschild, Die Presse
"Menasse gelingt es, eine Schlüsselepoche europäischen Judentums zur lebendigen Anschauung zu bringen. ... Ein Wurf ist ohne Zweifel der aufwendig recherchierte historische Teil des Romans. ... Es ist ein opulentes Historiengemälde, das der Autor hier entwirft. ... All dies ist durchwirkt von oft glänzender historischer Interpretation, filigraner Psychologie und philosophischer Analyse. ... An seinem genuinen Erzähltalent kann es keinen Zweifel geben."
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung
"Ein Roman voller Kraft und Kalkül. Menasse ist nicht nur ein Denker, sondern auch ein begnadeter Erzähler, der das große Erbe von Österreichs Prosa-Meistern samt ihrer melancholischen Ironie weder leugnen kann noch will. Und so lösen sich hier geschichtsphilosophische Theoreme im Kosmos des narrativen auf wie das sprichwörtliche Salz in der Suppe."
Markus Schwering, Kölner Stadt-Anzeiger
"Ich glaube, daß es keinen Roman in den letzten zehn Jahren gibt, der so Bedeutendes erzählt hat. ... Es ist ein total witziges Buch, ein Buch, bei dem man weint und lacht - Lesefutter im wahrsten Sinne des Wortes. ... Menasse schreibt wunderbare Dialoge - anderer Art."
Robert Schindel, Literarisches Quartett
"Mein Gott - was kann dieser Autor! Was kann der für Identitätsverluste beschreiben - und wie gut ist das! ... Menasse ist ein großer Humorist, der erzählen kann. ... Das Buch ist ein großer Wurf - darüber kann man gar nicht richten. Der Titel allein ist schon eine Genialität."
Hellmuth Karasek, Literarisches Quartett
"Exzessive Fantasie, untrüglicher Scharfblick für gewagte Situationen und reiche Charaktere, ein enormes Gespür für Sprach-Erfindungen bringen eine Fülle grandioser Szenen und Episoden hervor, die das Buch tragen... Dies ist ein großer Roman."
Wolfgang Hädecke, Sächsische Zeitung
"Ein detailgetreues, farbenprächtiges Historiengemälde, eine Wurzelsuche anhand des eigenen Namens vom Portugal des Jahres 1604 bis ins Wien der Gegenwart. Ein unbedingt lesenswertes Buch."
Monica Cantieni, Aargauer Zeitung
"Menasse ist ein sprachlicher Virtuose, belesener Denker, einer, der den großen Entwurf nicht scheut. Ihm ist ein lesenswerter, ein streckenweise glänzender - auch: sein bisher bester - Roman gelungen."
Christian Seiler, Tages-Anzeiger
"Robert Menasse ist nicht nur einer der scharfsinnigsten Intellektuellen Österreichs, er ist auch einer der wichtigsten Schriftsteller des Landes. Dies hat er mit seinem 500 Seiten Epos
Die Vertreibung aus der Hölle unter Beweis gestellt."
Kulturzeit 3sat
"Der österreichische Autor Robert Menasse ist ein glänzender Erzähler. Dieses große erzählerische Geschichtsbuch reicht nahe an die Qualität der großen Romane von Menasses Vorbild Elias Canetti heran ..."
Peter Mohr, Braunschweiger Zeitung
"Ein Ideen- und Gedankenaufschwung, wie man ihn in der Gegenwartsliteratur sonst kaum findet... Menasse ist ein glänzender Erzähler."
Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung
"Ich habe sehr viel Achtung vor diesem Buch."
Iris Radisch, Literarisches Quartett
"Menasse gelingt hier ein Kunststück."
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse
"... raffiniert und vielschichtig ..."
Kulturzeit 3sat
"... ein tiefsinniges, geschichtsphilosophisches Gedankenspiel, zugleich einen komplexen poetologischen Versuch über das Verhältnis Wissen, erinnerter Erfahrung und Erzählen."
Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Es geht eine dramaturgische Faszination von Menasses Verknüpfungstechnik aus..."
Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland
"... geistreich und spannend …"
Jörg Plath, Der Tagesspiegel
"... voll schönster, rührendster Komik."
Karin Großmann, Sächsische Zeitung
"
Die Vertreibung aus der Hölle erzählt auf geistreiche und spannende Weise von der Geschichte als vermeintlicher Himmelsmacht."
Jörg Plath, Freiburger Zeitung zum Sonntag
"Dieses große erzählerische Geschichtsbuch ..."
Zürichsee-Zeitungen
"Nach Robert Menasses großartigem Roman weiß man, wie die Zeiten waren und wie die Menschen sind. Eine lachen und weinen machende Comédie humaine!"
Bernhard Setzwein, Der neue Tag
"... seine Schilderungen entwickeln eine Bildhaftigkeit und Stärke, die unwiderstehlich sind."
Charles Cornu, Der Bund, Bern
"... ein Glücksfall literarischer Ahnenforschung."
Iris Radisch, Zeit literatur