Clemens J. Setz
Die Vogelstraußtrompete - Gedichte

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CH: 23,50 sFr

Erschienen: 10.03.2014
Gebunden, 88 Seiten
ISBN: 978-3-518-42416-2
Auch als eBook erhältlich

Unheimliches, Abgründiges und Zärtliches in Versen

Was wurde eigentlich aus Bibi Blocksbergs Bruder Boris? Wieso steckten sich im vorletzten Jahrhundert junge Frauen in der Dunkelheit gerne spitze Nadeln in den Mund? Was hindert so manchen daran, ein großer Liebhaber zu sein? Und von welchem Lebewesen ist im Folgenden die Rede?

Seit Tagen schon warte ich
dass sie zurückkehrt
aus der Flamme, geheilt
von ihrer gefährlichen Neigung.

Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt Clemens J. Setz in seinem Gedichtbuch Die Vogelstraußtrompete. Genauso wie für seine Romane und Erzählungen gilt auch für seine mal unheimlichen, mal abgründig-zärtlichen Verse: »Man kommt nicht heil davon weg. Es herrscht Suchtgefahr.« Andreas Platthaus, FAZ

Pressestimmen

»Lakonisch, mit einem ironischen, humorvollen Unterton bringt Setz prosaische Stoffe und lyrische Formen, das Gewöhnliche und das Außerordentliche, das Vorder- und das hintergründig zueinander in Beziehung.«

sms, Neue Zürcher Zeitung

»Setz ... schreibt in eleganten, prosanahen Versen, meist ohne Reim und Metrum, doch verwirrend genau.«

Michael Buselmeier, DIE ZEIT

»Ihr [Die Vogelstraußtrompete] prosaischer Klang öffnet das Tor zu einer Wunderkammer voller kurioser Fundstücke aus alten Zeitungen, noch älteren Büchern, dem Internet oder den Träumen des Autors. Setz ist ein begabter Sammler und seine Form das Objet trouvé.«

Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung

»Die verdichtete und von ihren Aussparungen lebende lyrische Prosa fließt mühelos, elegant, oft ein wenig ironiegetränkz über die meist deutlich gesetzten Zeilenbrüche hinweg. Es ist reizvoll, diesen erzählenden Dichterr bei seinem souveränen Umgang mit der Stofflichkeit von Geschichten zu beobachten. Jede neue Zeile dient dem Deichbau zur Regulierung anflutender authentischer Stoffmassen.«

Herbert Wiesner, DIE WELT

»Ein kurzweiliger Band voller Merkwürdigkeiten, der auf weitere Funde hoffen lässt.«

Tageblatt Luxemburg November/Dezember 2014

»... beim Lesen dieser Gedichte wird eine große Eindringlichkeit spürbar, ein neuer, schräger Blick auf das Leben und das Sein, mitunter ein Verrücken der Perspektive, das zu anderen Sichtweisen führt. Diese Lyrik ist anregend und fordert zur näheren Beschäftigung auf.«

Maria Renhardt, Die Furche

Kommentare

»Die Vogelstraußtrompete ist ein herrliches Beispiel dafür, was man mit Lyrik alles machen kann, wenn man das Ganze nicht allzu verbissen sieht. Eine Schatzkiste voller Beobachtungen, Reflexionen, Anekdoten und Notizen, die auf tradierte Formen pfeift und sich allein dem literarischen Potential einer Idee oder eines Ereignisses verschrieben hat.«
Mario Osterland, fixpoetry.com, 03.04.2014

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