Hg.: Renatus Deckert
Die wüste Stadt - Sieben Dichter über Dresden

Herausgegeben von Renatus Deckert
Die wüste Stadt
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D: 12,50 €
A: 12,90 €
CH: 18,50 sFr

Erschienen: 03.10.2005
insel taschenbuch 3149, Broschur, 260 Seiten
ISBN: 978-3-458-34849-8

Inhalt

Am 13. Februar 1945 ging das alte Dresden in Flammen auf. Über Nacht wurde eine der schönsten europäischen Kulturstädte zur Wüste. Sechzig Jahre nach der Zerstörung schaut die Welt wieder auf Dresden, wenn im Oktober 2005 die wiederaufgebaute Frauenkirche geweiht wird. In diesem Buch sprechen sieben Dresdner Dichter über ihre Heimatstadt: Czechowski, Tragelehn, Braun, Rosenlöcher, Wüstefeld, Grünbein und Lehnert, Autoren, deren Gedichte die deutschsprachige Poesie des 20. Jahrhunderts geprägt haben. Sie sprechen als Augenzeugen der Brandnacht oder als Nachgeborene, deren Schreiben vom Wissen um die Katastrophe geprägt ist. Den Gesprächen und Essays stehen die Worte der Dichter zur Seite – Gedichte aus fünf Jahrzehnten.

Pressestimmen

»Während die Weltkulturerbewächter der Unesco noch mit den Dresdner Brückenbaumeistern um das Elbpanorama ringen, wurde ein anderer, nicht minder kostbarer Teil der Stadt dauerhaft gesichert: das literarische Dresden des letzten halben Jahrhunderts. Sieben einheimische Dichter beschreiben einen Ort, der sie nicht loslässt, auch wenn sie längst anderswo wohnen. Mit den Augen von Heinz Czechowski, B. K. Tragelehn, Volker Braun, Thomas Rosenlöcher, Michael Wüstefeld, Durs Grünbein und Christian Lehnert erblicken wir, durch barocke Nebel und Verklärungslicht, eine von der Geschichte zerklüftete Landschaft – ihre im Feuer versunkene Vergangenheit und ihre aus Ruinen auferstandene halbfertige Zukunft. Wir besichtigen Elbhangfest und Trümmerflora, schwarzen Schnee und überflutete Denkmäler. Das ist viel Regen, viel Elegie, aber auch Liebesleichtigkeit und Sarkasmus. Für diese grandiose Anthologie, ergänzt durch Interviews mit den Dichtern, lassen wir jede Frauenkirchenreise sausen.«  
Evelyn Finger, Die Zeit

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