Paul Celan
»Du mußt versuchen, auch den Schweigenden zu hören« - Briefe an Diet Kloos-Barendregt

Handschrift – Edition – Kommentar. Herausgegeben von Paul Sars unter Mitwirkung von Laurent Sprooten. Mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles
»Du mußt versuchen, auch den Schweigenden zu hören«
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D: 18,99 €
A: 19,60 €
CH: 27,50 sFr

Erschienen: 19.08.2002
Gebunden, 142 Seiten
ISBN: 978-3-518-41358-6

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Im Hochsommer des Jahres 1949 reist die niederländische Studentin am Königlichen Konservatorium in Den Haag, Diet Kloos, zusammen mit einer Freundin nach Paris. Am Tag nach ihrer Ankunft machen die beiden Freundinnen einen Spaziergang entlang der Seine. Als sie anschließend auf der Terrasse des Cafés Dupont rasten, fällt Diet ein Buch vom Schoß. Ein junger Mann am Nebentisch hebt es für sie auf. Dieser Mann ist Paul Celan.
Es ist der Beginn einer knapp einjährigen Beziehung. Der Dichter im Exil, seit Juli 1948 in Paris, trifft auf eine junge, aber doch schon vom Krieg gezeichnete Frau, die - selbst gegen die deutschen Besatzer aktiv - ihren Mann im Widerstand verloren hat. Gegen die Last der Vergangenheit verständigen sie sich in der inständigen Hoffnung auf Zukunft. In der einen Ferienwoche, die beide in Paris miteinander verbringen, aber auch in dem darauf folgenden Briefwechsel bis zu ihrem Wiedersehen entwickelt sich schon bald etwas ganz Besonderes.
Paul Sars faßt diese Begegnung in einer schönen Edition. Sie enthält die zwölf handschriftlichen Briefe Paul Celans, faksimiliert und transkribiert, zusammen mit ihren poetischen Beigaben. Nachwort und Anmerkungen beleuchten nicht allein die kurze Geschichte der Beziehung, sondern auch die literarische Dimension der Briefe und ihrer Beilagen, geschrieben in der - mit Celans eigenen Worten - ›gestaltgewordenen Sprache eines Einzelnen‹, der sich an einer Schnittstelle seines Lebens zu verdeutlichen wünscht: für den Anderen wie für sich selbst. ...

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Im Hochsommer des Jahres 1949 reist die niederländische Studentin am Königlichen Konservatorium in Den Haag, Diet Kloos, zusammen mit einer Freundin nach Paris. Am Tag nach ihrer Ankunft machen die beiden Freundinnen einen Spaziergang entlang der Seine. Als sie anschließend auf der Terrasse des Cafés Dupont rasten, fällt Diet ein Buch vom Schoß. Ein junger Mann am Nebentisch hebt es für sie auf. Dieser Mann ist Paul Celan.
Es ist der Beginn einer knapp einjährigen Beziehung. Der Dichter im Exil, seit Juli 1948 in Paris, trifft auf eine junge, aber doch schon vom Krieg gezeichnete Frau, die – selbst gegen die deutschen Besatzer aktiv – ihren Mann im Widerstand verloren hat. Gegen die Last der Vergangenheit verständigen sie sich in der inständigen Hoffnung auf Zukunft. In der einen Ferienwoche, die beide in Paris miteinander verbringen, aber auch in dem darauf folgenden Briefwechsel bis zu ihrem Wiedersehen entwickelt sich schon bald etwas ganz Besonderes.
Paul Sars faßt diese Begegnung in einer schönen Edition. Sie enthält die zwölf handschriftlichen Briefe Paul Celans, faksimiliert und transkribiert, zusammen mit ihren poetischen Beigaben. Nachwort und Anmerkungen beleuchten nicht allein die kurze Geschichte der Beziehung, sondern auch die literarische Dimension der Briefe und ihrer Beilagen, geschrieben in der – mit Celans eigenen Worten – ›gestaltgewordenen Sprache eines Einzelnen‹, der sich an einer Schnittstelle seines Lebens zu verdeutlichen wünscht: für den Anderen wie für sich selbst.

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