Stephan Lohse
Ein fauler Gott

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D: 22,00 €
A: 22,70 €
CH: 31,50 sFr

Erschienen: 06.03.2017
Gebunden, 336 Seiten
ISBN: 978-3-518-42587-9
Auch als eBook erhältlich

SWR-Bestenliste

 

Vom Trost der Freundschaft und vom Glück der Normalität


Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden. Im nächsten Schuljahr wird er ein Herrenrad bekommen, eine Freundin und vielleicht eine tiefe Stimme. Doch dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Ben hat mit dem Leben zu tun, er muss für das Fußballtor wachsen, sein bester Freund erklärt ihm die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm. Mit seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit.

Voller Empathie und mit anrührender Komik erzählt Stephan Lohse in seinem Debütroman vom Aufwachsen Anfang der Siebzigerjahre, von Teenagernöten und dem Trost der Freundschaft. Vor allem aber erzählt er vom Mut und dem Einfallsreichtum eines Kindes, das seine Mutter das Trauern lehrt und ihr zeigt, dass das Glück, am Leben zu sein, auch noch dem größten Schmerz standhält.

Aus dem Buch

»Die ewigen Jagdgründe musst du dir wie eine Lücke in der Zeit vorstellen. Dort wird Jonas ewig so bleiben, wie du ihn erinnerst.«

Pressestimmen

»[Stephan Lohses] Roman ist einfühlsam, aber niemals kitschig, anrührend und humorvoll und zeugt von großem Gespür für sprechende Details. Ein schönes, ein beeindruckendes Debüt.«

Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dieser Roman berührt, ohne rührselig zu sein, trifft ins Herz, macht traurig und zeigt trotzdem, wie wichtig das Leben auch in der größten Trauer ist.«

Cathrin Brackmann, WDR 4

»Lohses Roman steckt voller Trauer und Verlust, er ist anrührend, aber gänzlich kitschfrei ...«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Lohses Roman steckt voller Trauer und Verlust und ist eine mitunter anrührende, aber gänzlich kitschfreie Geschichte, die recht fidel im Subtext ein Adoleszenz- und Coming-of-Geschehen miterzählt.«

Gerrit Bartels, Deutschlandfunk Kultur

»Ein fauler Gott ist ein zauberhafter, zärtlicher Kindheitsroman, ein ›hidden champion‹ der aktuellen Literatursaison.«

Thomas Andre, Hamburger Abendblatt

» ... ein Buch mit einem exakten Blick für das Detail und einer Bildgenauigkeit, die das Seelenleben seiner beiden Hauptfiguren in wechselnden Perspektiven festhält.«

Christoph Schröder, ZEIT ONLINE

»Das Debüt des Schauspielers Stephan Lohse ist dank der eindrucksvollen Erzählkraft ein lebenswahr-mitnehmender Roman.«

Günther Höfler, Kleine Zeitung, Graz

»Stephan Lohse beweist das älteste, unerklärlichste Geheimnis der Literatur, die tröstliche Wirkung von sehr traurigen Geschichten.«

Annemarie Stoltenberg, NDR

»Es sind 300 zügig zu lesende, humorvolle Seiten, die oft wie aus dem eigenen Erinnerungsband gerissen wirken und das Leben als nichtlineare aber wundersame Erzählung feiern.«

Markus Hockenbrink, Galore Interviews

»Wie gut es Stephan Lohse in seinem Debüt gelingt, Blickwechsel und Sprachschatz des Jungen einzunehmen, ohne ins Klischee zu driften ...«

Barbara April 2017

»Lohse erzählt auf so einfühlsame, präzise und zugleich humorvolle und originelle Weise, dass man den Erstling des Schauspielers kaum aus der Hand legen kann.«

Eva Pfister, Lesart 1/2017

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Kommentare

»Der Roman berichtet wechselnd aus den Perspektiven Bens und seiner Mutter vom unterschiedlichen Umgang mit Trauer und Verlust. Wie kann man weiterleben, wenn der Sohn, wenn der Bruder plötzlich nicht mehr da ist? ›Ein fauler Gott‹ ist eine Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen, ein Roman über eine Mutter-Sohn-Beziehung und über das Erwachsenwerden.
Stephan Lohse hat mit viel Einfühlungsvermögen ein Buch geschrieben, das dem Leser Trost spendet, ihn berührt und lachen lässt. Es ist berührend und niemals kitschig. Eine traurige Geschichte mit tröstender Wirkung.«
Andrea Salomon, 21.07.2017

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