Jörg Steiner
Ein Kirschbaum am Pazifischen Ozean

Ein Kirschbaum am Pazifischen Ozean
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D: 5,99 €
A: 6,20 €
CH: 9,50 sFr

Erschienen: 28.01.2008
Bütten-Broschur, 85 Seiten
ISBN: 978-3-518-41967-0

Inhalt

Santa Monica, Kalifornien: Ein Schweizer Schriftsteller ist für zwei Monate Writer-in-Residence an der University of Southern California – ein Schriftsteller, der nicht über das Leben schreibt, sondern das Leben erzählt.

»Wir verstehen nicht, was mit uns geschieht.« Und will man das nicht kleinreden, dann kann man wie Jörg Steiner erzählen, von anderen und von sich selbst, kann wahrnehmen, was einem widerfährt, klar und präzise das scheinbar Selbstverständliche in den Blick nehmen und ihn zugleich für das Ungewöhnliche öffnen, kann mit großer Gelassenheit den Begebenheiten und Begegnungen ihr Geheimnis belassen und in einer sachten Bewegung Vergangenes und Gegenwärtiges zusammenfügen und bewahren.

»So lernte ich Willi, Wolfgangs Bruder, näher kennen. Ich hätte nicht Wolfgangs Geschichte geschrieben, sondern seine, sagte Willi. Er sei in der Prager-Familie in einer Glückshaut geboren, er sei das Good-Luck-Child – und er lachte und strahlte über das ganze Gesicht, tatsächlich wie ein Kind im Märchen. Willi hatte ein Geheimnis, Willi war der Eismacher.«

 

Pressestimmen

»Ein anmutiges, ein schwebendes Reisetagebuch, das Momente der kalifornischen Fremde notiert: als Impressionen, kleine Essays, kurze Erzählungen von Begegnungen.«

Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
»Das ist ein Buch, das mit feinsten Sinnen wittert, auch mit den Augen, mit der ganzen Seele. Wenn man es weglegt, fragt man sich, ob man selbst wach genug durchs Leben gehe. Man hat Augenblicke erzählt bekommen, gefüllt mit etwas Seltenem, dem Gefühl unvermuteten Einverständnisses. Das Gespräch mit einem Unbekannten kann es hervorrufen, der Himmel am Pazifik, der Kirschbaum in einem Hinterhof von Downtown, ein Schattenplatz in der Wüste, ein Satz klarer Prosa.«
Beatrice von Matt, Neue Zürcher Zeitung
»Es fallen die unverhofften Schönheiten auf, die schon Jörg Steiners Schostakowitsch zum späten Überraschungserfolg verhalfen.«
Süddeutsche Zeitung

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