Christa Wolf
Ein Tag im Jahr im neuen Jahrhundert - 2001-2011

Herausgegeben von Gerhard Wolf
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D: 17,95 € *
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 11.03.2013
Gebunden, 163 Seiten
ISBN: 978-3-518-42360-8

Nachfolgeband zu Ein Tag im Jahr

 

»Dieses Buch ist nicht nur ein wichtiges literatur- und zeitgeschichtliches Zeugnis, sondern auch ein bleibendes document humain.«

Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung

 

Ein Riss im Gewebe der Zeit.

Es ist ein ganz gewöhnliches Datum, doch für Christa Wolf war es über fünfzig Jahre lang ein besonderes: Seit 1960 beschrieb sie Jahr für Jahr ihren 27. September, fasziniert von der »Bedeutung, die ein durchschnittlicher Tag bekommt, wenn man wahrnimmt, wie viele Lebenslinien in ihm zusammenlaufen«. Als sie dann 2003 Ein Tag im Jahr. 1960-2000 veröffentlichte, war die Resonanz überwältigend: »Eine unvergleichliche Chronik unserer Gegenwart« (Berliner Zeitung), »ein monumentales Tagebuch … eines ihrer wichtigsten Werke« (Der Spiegel).

Auch im neuen Jahrhundert setzte Christa Wolf diese Arbeit fort und ging dem Zusammenspiel von Privatem, Subjektivem und großen zeitgeschichtlichen Ereignissen auf den Grund. Sie erzählt von Deutschland nach dem 11. September 2001, von der eigenen Arbeit etwa an ihrem letzten großen Werk Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud, aber auch von der kräftezehrenden Auseinandersetzung mit dem Altern.

Eine persönliche Chronik und gleichzeitig ein einzigartiges Dokument der Zeitgenossenschaft: Christa Wolf führt mit der ihr eigenen präzisen Reflexion und mutigen Offenheit die Aufzeichnungen ihres großartigen Tage-Buchs Ein Tag im Jahr fort.

Pressestimmen

»Ein bewegendes Dokument des Verlöschens.«

Tilman Krause, DIE WELT

»... ihre Bücher sind gefragt bis heute, nichts deutet darauf hin, dass das Interesse an der Autorin und ihrem Werk geringer würde.«

Volker Hage, DER SPIEGEL 22/2013

»Dieses Buch hat nichts von geschäftiger Benommenheit, es ist von wehrlosem Ernst, es offenbart Würde des Vergehens, die aus Würde des Gewordenseins rührt.«

Hans-Dieter Schütt, neues deutschland

»Ein tief berührendes Buch ... nie kam man der Schriftstellerin so nahe wie in diesen Notizen.«

Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur

»So fügen, mischen, überlagern sich bei der Lektüre die Bilder der Jahre, ans denen Worte das Gedächtnis der Zeit herausschälen. Man möchte es jedes Jahr neu lesen. Oder auch öfter.«

Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung
»Ein schönes Buch, auch ein trauriges.«
Christel Berger, Ossietzky

»Berührende Aufzeichnungen eines verlöschenden Schriftstellerlebens«

Main-Post, Würzburg

»Es ist ein zutiefst menschliches Buch, das nochmals die ganze Größe der Chronistin und Erzählerin Christa Wolf aufscheinen lässt.«

Neue Presse, Hannover

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