»Eine Bresche ins Dunkel der Zeit!« - Briefe 1916 - 1923

Herausgeben von Volker Michels
Leseprobe » Bestellen »


D: 39,95 €
A: 41,10 €
CH: 53,90 sFr

Erschienen: 09.05.2015
Leinen, 669 Seiten
ISBN: 978-3-518-42458-2

Inhalt

Wohl keine Zeitspanne brachte so viele Veränderungen in das Leben des Dichters wie die Jahre von 1916 bis 1923. Obwohl Hermann Hesse das Deutschland des letzten Kaisers bereits 1912 für immer verlassen hatte, war er nach wie vor Staatsbürger des inzwischen kriegführenden Landes und musste jederzeit mit der Einberufung an die Font rechnen. Durch die Gründung der Berner Fürsorgezentrale zur Versorgung der deutschen Kriegsfangenen mit guter Lektüre entging er diesem Los, doch um den Preis, bis 1919 fast ganz auf seine dichterische Produktion verzichten zu müssen.
Wie er mit Hilfe der Psychoanalyse, einem Pseudonym für seine Mahnrufe zur Völkerversöhnung, der explosiven Niederschrift des Demian und dank seiner ersten Malversuche die daraus resultierenden Krisen zu überwinden vermochte, illustrieren diese Briefe. Zugleich zeigen sie den damit einhergehenden Schiffbruch seiner ersten Ehe, den Neubeginn im Tessin als expressiver Maler und Verfasser der dramatischen Klingsor-Novellen sowie seiner den Eurozentrismus überwindenden indischen Legende Siddhartha.

Aus dem Buch:

»Was ist das für eine Zeit, in der man kein feiner Kerl sein kann, ohne Neurotiker zu werden!«

 

Pressestimmen

»Briefe setzen eine Form und diesen Zwang scheint Hermann Hesse, nicht zuletzt im Umgang mit letzten Weisheiten, als ihm zuträglich verstanden zu haben.«
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

»Hermann Hesse nimmt als Briefschreiber einen in der deutschen Literaturgeschichte einzigartigen Rang ein.«

Heimo Schwilk, DIE WELT

»Für Hesse-Leser unverzichtbar und ein veritables Vergnügen dazu.«

Klaus Bellin, neues deutschland

»Eine sehr zu empfehlende Lektüre, um dem Mann und dem Werk Hesses näher zu kommen und ein Zeitzeugnis über Veränderungen der Welt und der Weltsicht Hesses im Großen wie im Kleinen.«

M. Lehmann-Pape, rezensions-seite.de Mai 2015

»Eine kluge und sorgfältige Auswahl.«

Volker Wehdeking, Germanistik Band 56, Heft 3-4, 2015

»... dieser Briefband [ist] für den interessierten Hesse-Leser ein großer Gewinn ... Eine faszinierende Lektüre.«

Stefan Höppner, literaturkritik.de

Kommentieren

 
 
Briefe 1881-1904 Briefe 1905-1915 Briefe 1916 - 1923 Briefe 1924 - 1932