Julia Kissina
Elephantinas Moskauer Jahre

Aus dem Russischen von Ingolf Hoppmann und Olga Kouvchinnikova
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D: 22,95 €
A: 23,60 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 09.05.2016
Gebunden, 240 Seiten
ISBN: 978-3-518-42532-9
Auch als eBook erhältlich

SWR-Bestenliste

Wie eine junge Frau aus Kiew loszog, in Moskau ihr Glück zu suchen


Von Sehnsucht nach dem freien Künstlerdasein gepackt, folgt die junge Elephantina ihrem Idol in die Katakomben Moskaus. Der rotgesichtige Dichterguru Pomidor, ein Mann in den besten Jahren, prominenter Kopf der Avantgarde, hat sie die »neue Achmatowa« genannt. Vergessen das provinzielle Kiew, die öde Kunstschule. Durch Bahnhöfe, Theatergarderoben und Museen von einer Schlafstatt zur nächsten irrend, findet die nonnenhaft gekleidete Nomadin eine Wohnung, die sie schon bald in eine Künstlerkolonie verwandelt. Dichterabende in überfüllten Studentenklubs mit Spitzeln in den hinteren Reihen, verbotene Kunstaktionen in Moskau und Umgebung, die Begegnung mit Allen Ginsberg, eine Vorladung beim KGB – doch all das ist nur die Kulisse, vor der Elephantina sich nach Pomidor verzehrt.

Eine éducation sentimentale in kräftigen Farben, episodenreich und voller Temperament und Gelächter.

Pressestimmen

»Es gibt kaum ein Buch, das den Konnex von Tyrannei und Eigenbrötelei besser ausleuchtet als dieser Roman.«

Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

» ... eine eindrucksvolle, unabhängige Frauengestalt ... Kenner werden das Buch als Schlüsselroman lesen.«

Alexander Cammann, Die Zeit

»Absurde, wunderbar überdrehte, komische Episoden.«

ZEIT ONLINE

»Elephantinas Moskauer Jahre ist ein wahrer Hexenkessel von Roman: klug, witzig, fantasievoll, szenenstark.«

Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung

»Kissina bricht Metaphern auf und setzt sie neu zusammen, dass man laut lachen oder sich über die Originalität wundern muss.«

Elisa von Hof, Berliner Morgenpost

»Das Übersetzerduo hat die erstaunliche Leistung vollbracht, Kissinas poetisch vor sich hin sprudelndes Werk in ein wunderbar sprachverspieltes Deutsch zu bringen, das nicht im Geringsten übersetzt klingt.«

Katharina Granzin, Frankfurter Rundschau

»Elephantinas Moskauer Jahre sprudelt regelrecht über vor Fabulierlust. Julia Kissina ist eine Geschichtenerzählerin von Weltklasse.«

Susann Fleischer, literaturmarkt.info

»Julia Kissina versteht ihr Fach, erzählt mit Lakonie und künstlerischer Kraft, jongliert mit belustigenden Beschreibungen, Übertreibungen und Metaphern.«

Daniela Chmelik, Missy Magazine 2/2016

»Kräftiges Vokabular, bis an die Grenze zum Zynismus reichender Sarkasmus, schräge aber treffende Metaphern und so originelle wie gewagte Wortschöpfungen ... lassen das Buch zu einem sprachlichen Feuerwerk werden.«

Barbara Raudszus, egotrip.de Juni 2016

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