Giacomo Rizzolatti, Corrado Sinigaglia
Empathie und Spiegelneurone - Die biologische Basis des Mitgefühls

Aus dem Italienischen von Friedrich Griese. Mit Abbildungen
Empathie und Spiegelneurone
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Erschienen: 22.09.2008
eu 11, Broschur, 229 Seiten
ISBN: 978-3-518-26011-1

»Giacomo Rizzolatti und Corrado Sinigaglia haben ein handliches Buch vorgelegt, das einen hervorragenden Überblick über die aktuelle biowissenschaftliche Forschung der Empathie bietet.«

Dieter Thomä, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Inhalt

Ihre Entdeckung war eine der großen wissenschaftlichen Sensationen der letzten Jahre und gab schlagartig vielen scheinbar ausschließlich menschlichen Fähigkeiten eine biologische Basis: Spiegelneurone in unserem Gehirn spielen eine Schlüsselrolle, wenn wir uns in andere Menschen einfühlen, wenn wir ihre Gefühle und Absichten erspüren, wenn wir Mitleid empfinden. Giacomo Rizzolatti hat die Spiegelneurone vor zehn Jahren in der Großhirnrinde von Rhesusaffen entdeckt. Die Neurone haben die erstaunliche Eigenschaft, immer gleich zu reagieren, egal ob der Affe eine Handlung selber ausführt oder ob er diese Handlung bei anderen beobachtet. In diesem Buch schreibt Giacomo Rizzolatti, zusammen mit Corrado Sinigaglia, zum ersten Mal selber über die weitreichenden Konsequenzen seiner Entdeckung, über die vielen Domänen unseres Denkens, Handelns und Empfindens, in denen das Spiegel-Prinzip eine Rolle spielt.

„Mein Team und ich stoßen hier, ähnlich wie Einstein, in neue Dimensionen vor. Schließlich finden immer noch einige der größten Geheimnisse in unserem eigenen Kopf statt, nicht wahr?“

Pressestimmen

»Die Autoren verfolgen die Implikationen der Existenz von Spiegelneuronen besonders für drei Bereiche, nämlich für das Verständnis des Raums und für das Handeln im Raum, der uns umgibt, für das Verständnis von Handlungen und für die Entstehung von Sprache. Die überragende Bedeutung der Körperlichkeit für diese kognitiv gesteuerten Phänomene wird dabei immer wieder deutlich. Die Argumente von Rizzolatti und Sinigaglia bieten also ernstzunehmende Anstöße für eine Revision des allgemein verbreiteten Bildes vom Zusammenhang zwischen Körper und Geist. Praktisch nebenbei zeigen sie außerdem, wie tief die Grundlagen von Kultur – das gegenseitige Verständnis von Handlungen und Kommunikation – im menschlichen Körper und Gehirn verwurzelt sind.«

Stephan Freißmann, fixpoetry.de

»Wie für die edition unseld üblich, wird ein Thema, das von grundlegender Bedeutung und zugleich auch von aktueller Relevanz ist, in gehobener, nicht immer leicht, aber doch für den Laien verständlicher Weise entfaltet. Wer dieses Büchlein gelesen hat, kennt nicht nur die Anworten auf die eingangs gestellten Fragen, sondern hat auch einiges zur Hirnforschung und zur Verhaltensforschung hinzugelernt und versteht vielleicht auch sein eigenes Verhalten besser. .. Im Ganzen präsentieren Rizzolatti und Sinigaglia eine erhellende Einführung in die neuralen Grundlagen nicht nur der Empathie, sondern auch der Kommunikation und überhaupt des Verstehens.«

Jochen Ostheimer, rhs. Religionsunterricht an höheren Schulen, München 4/2011

»Giacomo Rizzolatti hat die Spiegelneurone vor zehn Jahren in der Großhirnrinde von Rhesusaffen entdeckt. Die Neurone haben die erstaunliche Eigenschaft, immer gleich zu reagieren, egal ob der Affe eine Handlung selber ausführt oder ob er diese Handlung bei anderen beobachtet. In diesem Buch schreibt Giacomo Rizzolatti, zusammen mit Corrado Sinigaglia, zum ersten Mal selber über die weitreichenden Konsequenzen seiner Entdeckung, über die vielen Domänen unseres Denkens, Handelns und Empfindens, in denen das Spiegel-Prinzip eine Rolle spielt.«

Regine Rachow, Kommunikation und Seminar 5/2009

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Foto: Giacomo Rizzolatti
© Marco Garofalo/Agentur Focus

Giacomo Rizzolatti

Foto: Corrado Sinigaglia
© Marco Garofalo/Agentur Focus

Corrado Sinigaglia

Übersetzer

Friedrich Griese