»Wieder ist der charakteristische Tagebuch-Ton von Frisch zu finden, der nichts mit einer privaten Niederschrift und nichts mit persönlich-intimen Aufzeichnungen zu tun hat – es sind sorgsam konzipierte literarische Texte, die sehr knapp, oft geradezu aphoristisch politisches und ästhetisches Räsonnement mit subjektiven Erlebnissen und Wahrnehmungen verbinden. Diese dritte, sehr bewusst gewählte, Tagebuch-Phase registriert die Probleme des Alterns, des Lebensrückblicks.«
Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur
»… eine grausig-schöne, in ihrer Finsternis erhabene und kassiberhaft-indiskrete Lektüre…«
Fritz J. Raddatz, Die Literarische Welt
»Das letzte Buch von Max Frisch blieb ungeschrieben. Aber der Entwurf dazu, der Entwurf zu einer letzten Wahrheit im Leben und Schreiben dieses großen Autors, der liegt mit diesem Buch jetzt vor.«
Volker Weidermann, Frankfurter Allg. Sonntagszeitung
»Ein einzigartiges Dokument, ohne Illusionen, voller Zweifel, aber immer noch mit lustvoll scharfem Blick auf die Welt.«
Die Zeit
»Dieses dritte Tagebuch enthält Notizen von einer Brillanz, wie man sie schon aus den ersten beiden Tagebüchern kennt. … ein bewegendes Alterswerk, das, zu Lebzeiten veröffentlicht, ein würdiger, krönender Abschluss des Werks von Max Frisch gewesen wäre. Zum Glück lässt es sich jetzt lesen.«
Volker Hage, Der Spiegel 14/2010
»... es stellt sich immer wieder, und sei es für wenige Sätze, der charackteristische Max-Frisch-Sound ein: sorgsam verdichtete, knappe, andeutende und aussparende, stets wieder aufs Neue infrage gestellte Selbstbefragungen.«
Mark-Christian von Busse, Hessische / Niedersächsische Allgemeine