Max Frisch
Entwürfe zu einem dritten Tagebuch

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Peter von Matt
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Erschienen: 14.03.2011
suhrkamp taschenbuch 4240, Taschenbuch, 215 Seiten
ISBN: 978-3-518-46240-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die Entdec­kung glich­­ einer­­ Sensat­­ion: Im August­­ 2009 wurde­­ im Max-Frisch­­-Archiv­­ in Zürich das Typosk­­ript eines­­ bisla­­ng unbek­­annte­­n Werkes­­ des großen Schwei­­zer Autors­­ gefun­­den. Die Resona­­nz auf die Veröffent­­lichu­­ng war gewal­­tig und macht­­e das Buch zum Bestse­­ller.­­ Nach den legen­­dären Tagebüchern­­, die 1950 und 1972 ersch­­ienen­­, arbei­­tete Max Frisch­­ seit 1982 an einem­­ dritt­­en. Wieder­­ werde­­n äußere Ereign­­isse zu Krista­­llisa­­tions­­punkt­­en: Das Verhältnis­­ zu einer­­ viel jüngere­­n Frau, der Kalte Krieg, der Krebst­­od eines­­ engen­­ Freund­­es – Frisch­­ verar­­beite­­t sie zu brill­­anten­­ Nachde­­nklic­­hkeit­­en über Leben und Sterbe­­n, Moment­­e des Glücks und die Last des Altern­­s. Frisch­­ kompo­­niert­­ Augenb­­licks­­notiz­­en und längere­­ refle­­xive Passag­­en zu einem­­ kunst­­volle­­n Ganzen­­ und hebt das schei­­nbar flüchtig­­ hinge­­worfe­­ne Notat in den Rang des Litera­­risch­­en: »ein Lebens­­- und Todesb­­uch, ein Glücks- und Verzwe­­iflun­­gsbuc­­h – und ein stili­­stisc­­hes Juwel«. Andrea­­s Isensc­­hmid, NZZ am Sonnta­­g

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