Lizzie Doron
Es war einmal eine Familie

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
Es war einmal eine Familie
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Erschienen: 15.03.2010
suhrkamp taschenbuch 4192, Broschur, 142 Seiten
ISBN: 978-3-518-46192-1

Inhalt

Tel Aviv, Anfang der neunziger Jahre: Helena, Elisabeths Mutter, ist gestorben. Während der Schiva, der sieben Trauertage, ist Elisabeth wieder in dem kleinen Viertel, in dem sie in den fünfziger und sechziger Jahren aufgewachsen ist, ein Viertel, in dem Überlebende der Shoah damals versuchten, sich ein neues Leben aufzubauen.
Während Elisabeth in der Wohnung ihrer Mutter Schiva sitzt und alte Bekannte bewirtet, werden Erinnerungen an Freunde und Nachbarn aus Kindheit und Jugend wach. Die meisten haben – wie Elisabeth – das Viertel schon vor vielen Jahren verlassen – oder sind im Sechstagekrieg 1967 und im Jom-Kippur-Krieg 1973 ums Leben gekommen. Elisabeth, die allein mit ihrer Mutter aufwuchs, erkennt, daß sie doch nicht ohne Familie aufgewachsen ist. Das Viertel hier – „es war einmal eine Familie“.

Pressestimmen

»Lizzie Doron versteht sich meisterhaft darauf, die traumatischen Auswirkungen der Shoah auf die Überlebenden und die Folgen auf die zweite Generation in Israel darzustellen.«

Susanne Schanda, NZZ am Sonntag

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