Roland Barthes
Fragmente einer Sprache der Liebe

Aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen und Horst Brühmann Erweitere Neuausgabe
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Erschienen: 24.10.2015
Gebunden, 399 Seiten
ISBN: 978-3-518-42297-7

Inhalt

1977 erschien in Paris Fragments d'un discours amoureux. Das Buch erklomm unmittelbar nach seiner Veröffentlichung die ersten Plätze der Bestsellerlisten; sein Verfasser, ein bereits berühmter, weltweit geehrter Wissenschaftler und Intellektueller, wurde zum gefeierten Romancier.
Fragmente einer Sprache der Liebe gilt als das privateste und zugleich populärste Werk von Roland Barthes. Die alphabetisch geordneten sprachlichen Figuren der Lebenden - von Abhängigkeit bis Zugrundegehen - geben die Reihenfolge vor, in der die möglichen Zuwendungen zu einander Form gewinnen und Verhalten bestimmen.
Im Rahmen der Edition der legendären Pariser Seminare von Roland Barthes haben sich weitere Fragmente gefunden, die der Autor in die Erstausgabe nicht aufgenommen hat, die jedoch eine perfekte Ergänzung zum Diskurs jedes Liebenden sind. Wie setzen die Fragmente einer Sprache der Liebe ein?: »Es ist also ein Liebender, der hier spricht und sagt:«

100. Geburtstag von Roland Barthes am 12. November 2015

Pressestimmen

»Ein Klassiker des intellektuellen Euro-Talks in erweiterter, edler Neuauflage.«

Alexander Cammann, DIE ZEIT

» Roland Barthes' letztes Werk ist damit nicht nur eine unverzichtbare methodische Grundlage für jeden Literaturwissenschaftler Und Deutschlehrer, sondern es verschafft jedem Leser einen höchst informativen Einblick ins menschliche Denken und entwirrt auf erhellende Weise die unergründlichen Mechanismen der Liebe.«

Hildegard Lorenz, Münchner Merkur

»Scherben bringen Glück? Diese Bruchstücke bringen Glück im Unglück.«
 

Richard Kämmerlings, Die literarische Welt

»Das Subjekt gehört zum Bestand der Falschheit – das ist die zugrundliegende Erkenntnis in allen Schriften Roland Barthes. Es ist eine Erkenntnis, die entlastet, nicht deprimiert. Mit ihr lässt sich leichter leben, was sich nirgends schöner zeigt, als in diesem Buch.«

Brigitta Lindemann, WDR

»Kaum ein anderer Autor hat so scharfsinnig und differenziert über die diversen Ausrichtungen, Absonderlichkeiten, Körperlichkeiten und gelegentlich die Höhen der Metaphysik erreichenden Spielarten eines merkwürdigen Gefühls geschrieben wie Roland Barthes.«

Hajo Steinert, Deutschlandfunk

»Ein wunderbarer, ewiger Klassiker«

Welt am Sonntag

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