Don Winslow
Frankie Machine - Kriminalroman

Aus dem Amerikanischen von Chris Hirte
Frankie Machine
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Erschienen: 21.09.2009
suhrkamp taschenbuch 4121, Broschur, 364 Seiten
ISBN: 978-3-518-46121-1

Inhalt

Alle mögen Frank, den Mann vom Angelladen. Nur wenige kennen ihn als Frankie Machine, den legendären Mafiakiller …

Frank Macchiano ist ein geschiedener Kleinunternehmer, ein leidenschaftlicher Liebhaber und eine feste Stütze des Strandlebens von San Diego – der Mann vom Angelladen, den alle mögen und der immer noch gerne surft, obwohl er nicht mehr der Jüngste ist. Er ist auch ein Mafiakiller im Ruhestand: Frankie Machine, bekannt für gnadenlose Effizienz. Er hat das Geschäft hinter sich gelassen, und so soll es auch bleiben. Doch dann holt ihn die Vergangenheit ein: Jemand will ihn töten, und Frankie Machine muß ihn zuerst finden. Das Problem: Die Liste der Verdächtigen ist länger als die kalifornische Küste …

- Lässig, atemberaubend, gnadenlos: Ein großartiger Thriller
- Verfilmt von Michael Mann, mit Robert de Niro als Frankie Machine. Filmstart 2010
- »Ein so guter Autor, man möchte ihn fast für sich behalten.« Ian Rankin

 

Pressestimmen

»Tatsächlich ist die dröge Ausweglosigkeit des angeblich so glanzvollen Mafia-Lebens selten so präzise auf den Ekelpunkt hin beschrieben worden wie in Frankie Machine. Aber mit bravourösen Twists und in einem coolen Ton, den man nicht mehr missen möchte.«

Tobias Gohlis, Die Zeit

»Jenseits der altbekannten Mythen funktioniert Frankie Machine wunderbar als ebenso unterhaltsamer wie vergnüglicher Krimi.«

Marcel Feige, evolver.at

»Frankie Machine ist ein reinblütiger Mafiathriller. Dass große Mafiageschichten mit ihrer Melange aus Gewalt, Tod, Liebe und Ehre immer auch große Schicksalserzählungen sind, weiß man spätestens seit Puzios bzw. Coppolas »Der Pate«.  ... Winslows Mobsters kennen den »Paten« alle auswendig, zitieren verschwenderisch daraus und setzen ihre eigenen Handlungen in Bezug zu den Filmfiguren. Das augenzwinkernde Spiel mit der großen Genrevorlage aber funktioniert natürlich nur, weil es eigentlich unnötig ist. Weil Winslows Roman mit seinem perfekten Timing, seiner superpräzisen Sprache und seinen Figuren, die gerade so hauchzart überzeichnet sind, dass sie immer noch kurz unterhalb der Ironie-Ebene schweben, literarisch für sich selber steht.«

Katharina Granzin, taz

»Don Winslows Kriminalroman Frankie Machine hat Herz, Action und Biss. Und einen Helden, den man lieben muss.«

Horst Eckert, focus.de

»An Präzision und Schärfe kaum zu überbieten ... Man weiß es (es steht auf dem Buchdeckel!), will es aber nicht wahrhaben: Frankie Macchiano hat ein paar Leichen im Keller. Wie Don Winslow den Leser an die Hand nimmt und ihn ganz selbstverständlich in die dunklen Ecken dieses Kellers führt, das zeugt von hoher Erzählkunst.«

Joachim Schneider, Badische Zeitung

»Frankie Machine ist ein wahnsinnig fesselnder Thriller, voller Tempo, Action und Überraschungen. Kein Wunder, dass die Verfilmung bald in die Kinos kommt. ... In der neuen Krimireihe von Suhrkamp ist Frankie Machine bereits der zweite Roman von Winslow, der eine deutsche Übersetzung erhalten hat. Ein Hochkaräter, der durchaus das Zeug hat, zum Zugpferd für die gesamte Edition zu werden.«

Thomas Kürten, krimi-couch.de Oktober 2009

»Frankie Machine ist ein Roman, der seine Leser auf eine atemberaubende Reise in die Vergangenheit seiner Hauptfigur mitnimmt. Lakonisch werden die Stationen eines Lebens erzählt, in dem Allianzen schnell wechseln und die Verbündeten von gestern einem heute plötzlich in den Rücken fallen. ... Eins mit Sternchen!«

Dietmar Jacobsen, text-und-web.de Dezember 2009

»Ein klassischer Mafia-Roman. Witzig, hinterhältig, ausgekocht. Mit lakonischer Gewalt und vielen Figuren, deren Gefährlichkeit es keinen Abbruch tut, dass sie irgendwo zwischen ‘bizarr’ und ‘erbärmlich’ angesiedelt sind. Rundum erfreulich!«

Thomas Wörtche, Meier. Das Magazin für das Rhein-Neckar-Delta Januar 2010

Nachrichten

Kommentare

Sprache ist eine Kunst, kann aber auch einfach nur Werkzeug sein. Bei Don Winslow ist sie Werkzeug. Kühl, hart, schnörkellos. "Frankie Machine" erzählt ohne jede Bewunderung die Geschichte eines Ex-Mafiakillers, den alle mögen und der sich doch seiner Vergangenheit stellen muss. Schmerzhaft, aber konsequent. Winslow erzählt in keiner Szene drumherum. Fast meint man, ein Drehbuch zu lesen. Das atemlose Tempo bis zum notwendigen Showdown hält der Autor durch. Thrillerkost ohne falsche Poesie. Darum - vom Feinsten.
Peter Kranz, 12.10.2009

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