David Miller
Fremde in unserer Mitte - Politische Philosophie der Einwanderung

Aus dem Englischen von Frank Lachmann
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Erschienen: 13.11.2017
Gebunden, 330 Seiten
ISBN: 978-3-518-58711-9
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Das Thema Einwanderung wirft gewichtige gesellschaftspolitische, moralische und ethische Fragen auf, die seit einiger Zeit im Zentrum intensiver Debatten stehen. Der renommierte britische Philosoph David Miller verteidigt in seinem Buch eine Position zwischen einem starken Kosmopolitismus, der für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und offene Grenzen plädiert, und einem blinden Nationalismus, der oft in pauschale Ausländerfeindlichkeit und dumpfen Rassismus umschlägt.

In ständiger Auseinandersetzung mit Gegenargumenten entwickelt er seinen Standpunkt, der die Rechte sowohl der Immigranten als auch der Staatsbürger berücksichtigen soll – und einen schwachen Kosmopolitismus ebenso einschließt wie das Recht von Nationalstaaten, ihre Grenzen zu kontrollieren. Ziel von Millers Ausführungen ist eine Immigrationspolitik liberaler Demokratien, die so gerecht ist wie möglich und so realistisch wie nötig. Ein beeindruckend präzise und nüchtern argumentierendes Buch, das zum Nachdenken anregt und zum Widerspruch reizt.

Im Original erschienen unter dem Titel Strangers in Our Midst. The Political Philosophy of Immigration (Harvard University Press).

Pressestimmen

»[David Miller geht es darum], zu begründen, warum liberaldemokratische Staaten ein Recht haben müssen, ihre Einwanderung zu begrenzen, Einwanderung auszuwählen und Integrationsforderungen zu stellen. All dies, ohne eine kosmopolitische Position aufzugeben. Sein Unterfangen ist eine philosophische Gratwanderung.«

Leander Badura, der Freitag

»Miller schreibt klar und verständlich und entwickelt eine Vielzahl nuancierter Argumente.«

Friedemann Bieber, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Tiefgründiges Nachdenken über Einwanderung.«

The New York Times

»[David Miller] zeigt, dass es keinen Widerspruch gibt zwischen der Verteidigung von Bürgerrechten und dem Engagement für Menschenrechte.«

Deutschlandfunk

»Eine der Stärken dieses extrem erhellenden Buches besteht darin, gewichtige moralische und philosophische Argumente gegen Maximalversionen von Kosmopolitismus und globaler Bewegungsfreiheit zu entwickeln, ohne dabei auch nur einen Augenblick die humanitären Katastrophen aus dem Blick zu verlieren.«

New Statesman

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