Ronald Dworkin
Gerechtigkeit für Igel

Aus dem Amerikanischen von Robin Celikates und Eva Engels
Gerechtigkeit für Igel
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D: 48,00 €
A: 49,40 €
CH: 63,90 sFr

Erschienen: 02.07.2012
Gebunden, 813 Seiten
ISBN: 978-3-518-58575-7

Inhalt

»Der Fuchs weiß viele Dinge, aber der Igel weiß eine große Sache.« Der griechische Dichter Archilochos hat diesen Satz formuliert, Isaiah Berlin hat ihn mit seinem Tolstoi-Essay berühmt gemacht. Aber was ist diese »eine große Sache«?
Ronald Dworkin liefert in Gerechtigkeit für Igel eine Antwort: Es sind Werte in all ihren Erscheinungsformen. Wenn wir verstehen wollen, was Wahrheit und Schönheit sind, was dem Leben Sinn verleiht, was die Moral fordert und die Gerechtigkeit verlangt, so müssen wir der Spur jener moralischen Einstellungen nachgehen, die menschliches Denken, Fühlen und Handeln durchdringen und zu einer Einheit formen. Entsprechend entwickelt Dworkin eine umfassende Epistemologie der Moral, die bei Problemen des Wissens und Verstehens ansetzt und über grundsätzliche Fragen der Ethik bis hin zur Politik und zum Recht führt.
Gerechtigkeit für Igel ist eines jener Bücher, wie es sie in Zeiten der Füchse – der Spezialisten und Skeptiker, der Zyniker und Viel- oder Besserwisser – immer seltener gibt: eines, das aus einem einzigen Prinzip eine ganze Welt erklären und zugleich Orientierung geben möchte. Denn wissen wir überhaupt noch, was ein gutes Leben ausmacht? Ein Igel-Buch. Eine große Sache. Ein Opus magnum.

Im Original erschienen unter dem Titel Justice for Hedgehogs (Harvard University Press).

Pressestimmen

»Dworkin geht mit seinem elgeant geschriebenen Buch weit über seine bisherigen, bahnbrechenden Arbeiten über individuelle Rechte, die Interpretation des Rechts und distributive Gerechtigkeit hinaus«

Rainer Frost, Die Zeit 43/2012

»Der amerikanische Philosoph Ronald Dworkin kennt den Weg zu Toleranz und Weltoffenheit.«

Maximilian Steinbeis, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dworkins emphatische Verteidigung der Werte wird für jeden attraktiv sein, der im postmodernen Spiegelkabinett die Orientierung verloren hat.«

Natascha Freundel, WDR 3

»Ein philosophisches Werk von 700 Seiten, das die Fachdiskussion konsequent in weitere 100 Seiten Anmerkungen ausgliedert, in dem der Autor seine Leser an die Hand nimmt und Schritt für Schritt seine Argumentation entwickelt, mögliche Einwände aufnimmt und mit Zusammenfassungen und Ausblicken das Ganze strukturiert - literarisch setzt der amerikanische Philosoph Ronald Dworkin Maßstäbe!«

Christoph Fleischmann, Deutschlandfunk

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