Irit Amiel
Gezeichnete - Geschichten vom Überleben

Aus dem Hebräischen von Magali Zibaso
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D: 22,95 €
A: 23,60 €
CH: 32,90 sFr

Erschienen: 21.03.2015
Gebunden, 171 Seiten
ISBN: 978-3-633-54272-7
Auch als eBook erhältlich

Vom Überleben des Schreckens

Gezeichnet fürs Leben sind die Menschen, die als Kinder und junge Erwachsene das Grauen der Gettos und Displaced-Persons-Camps wie durch ein Wunder überlebten und sich in Israel eine neue Existenz schufen. Sie heißen Linka und Rafael, Klara und Batya, sie stammen aus Polen und anderswoher. Und obwohl man diese Geschichten von Schrecken und grausamen Schicksalen zu kennen meint, berühren und beeindrucken sie auf eine besondere, stille Weise.

Irit Amiel hat diese Geschichten gesammelt und aufgeschrieben. Sie erzählt vom Schweigen der Überlebenden, von ihrer Unfähigkeit, das Erlebte zu verarbeiten, aber auch von tiefen Freundschaften und lebenslangen Liebesbeziehungen.

Aus dem Buch

»Und sie lauschen dem Sprachgewirr, aber Jiddisch spricht hier keiner mehr. Und im schimmernden Abenddunst ziehen sich die Gefährten meiner Kindheit zurück, entschwinden ...«

Pressestimmen

»In ihrem Buch setzt Amiel den Toten wie den Überlebenden ein Denkmal, lässt ahnen, wie hoch der Preis Überlebens ist, wenn von Freunden, Familie, Klassenkameraden nur die Erinnerung bleibt ... Es sind knappe, leise Geschichten ohne Pathos, aber mit viel Traurigkeit und einem bisschen Hoffnung.«

Handelsblatt

»Verhalten, schlicht – oh ja, und eindringlich zugleich, derart Eindringliches zu bedeutender Literatur geformt findet sich so schnell nicht. Lob darum der Magali Zibaso, die Irit Amiels Prosa ins Deutsche übertrug, und dem Verlag, der ein schönes Buch daraus machte.«

Walter Kaufmann, Ossietzky 14/2015

»Wenn Sie in diesem Jahr nur ein Buch zu lesen beabsichtigen, dann lesen Sie dieses.«

Alexander Wittwer, lesarten.com

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