Siegfried Unseld
Goethe und der Ginkgo - Ein Baum und ein Gedicht

Goethe und der Ginkgo
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Erschienen: 25.08.2003
insel taschenbuch 2475, Broschur, 128 Seiten
ISBN: 978-3-458-34175-8

Inhalt

Im September 1815 schickte Goethe Marianne von Willemer ein Blatt des Ginkgo-Baumes als Symbol seiner liebenden Zuneigung: dieses Blatt »von Osten – Giebt geheimen Sinn zu kosten«. Der ungewöhnlichen, gefächerten Blattform gab er eine symbolische Bedeutung, die seine Existenz als Mensch und Dichter erhellt: »… daß ich Eins und doppelt bin«.
In der Stimmung des endgültigen Abschieds von einer Liebe, die er opfert, auch um sein Werk, seine »Lieder« fortführen zu können, entwirft Goethe dann die Endfassung jenes Gedichts Gingo biloba, über eines Baumes Blatt als Symbol von Vereinigung und Trennung, das in der Buchausgabe des West-östlichen Divan von 1819 erstmals gedruckt wird.
Siegfried Unseld beschreibt die Geschichte des außergewöhnlichen Baums, er schildert die Beziehung zwischen Goethe und Marianne von Willemer und die Entstehungsgeschichte eines der bedeutendsten Gedichte der Weltliteratur.
 

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