Sigrid Damm
Goethes letzte Reise

Goethes letzte Reise
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CH: 18,90 sFr

Erschienen: 18.10.2010
suhrkamp taschenbuch 4203, Broschur, 424 Seiten
ISBN: 978-3-518-46203-4

Inhalt

Viele Male hat Goethe im Lauf seines Lebens Ilmenau, sein thüringisches Arkadien, aufgesucht, zuletzt wenige Monate vor seinem Tod im August 1831. In jenen sechs Tagen, die den Handlungsrahmen für Sigrid Damms Buch abgeben, hält Goethe Rückschau auf sein Leben, erinnert sich an seine Frau Christiane, an die böhmischen Bäder, wo er zum letztenmal die Liebe erlebte, bis er, zurückgewiesen von der jungen Ulrike von Levetzow, sich seines Alters verzweifelt bewußt wird.
Wie in allen ihren Büchern bringt uns Sigrid Damm auch den Alltag nahe: Goethe als großzügiger Gastgeber, der sein culinarisches Regiment mit Seltenheiten illustriert. Sie schildert bisher kaum berührte Seiten in Goethes Leben: sein schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn in den letzten Jahren und das freudige zum kleinen Volk im zweiten Grade, zu seinen Enkeln, die er verwöhnt und für die er – nach dem Tod des Sohnes – die Vaterstelle einnimmt.

Pressestimmen

»Ein facettenreiches Porträt, eine letztlich lebensumspannende Studie, in der alles Wesentliche vorkommt: Goethe als Werther- und Faust II-Autor, als Politiker, als manchmal glückloser Frauenheld, als fordernder Vater ... als Greis, der das Sterben, als es dann wirklich kam, anrührend normal bewältigte.«
Der Spiegel
»Sigrid Damms Buch, eine anmutige, kunstvolle Erzählung von wunderbarer Leichtigkeit, findet so schnell nichts Ebenbürtiges. Mit Liebe, mit Sinn für das Winzige, das scheinbar nebensächliche Detail stellt es einen Goethe vor uns hin, wie man ihn sonst nicht zu sehen bekommt. Das Steife und Unzugängliche, alles Marmorne hat er hier verloren. Nach der Recherche über Christiane ist es das zweite Buch Sigrid Damms über Goethe. Es hat, wie das erste, Seltenheitswert.«
Neues Deutschland
»Ein einfühlsames, kluges Buch über den späten Goethe«
Literarische Welt

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