»Es zeugt von großem Talent, mit welcher Sicherheit sich Nina Bußmann in den Kopf dieses sonderbaren Menschen versetzt und mit welcher Selbstverständlichkeit sie den Leser auf diese Reise mitnimmt. Sie erzählt davon, wie jemand verschroben wird ... welches aggressive Potential in so einer Einsamkeit lauert. Ein lebenskluges, erstaunlich reifes Debüt.«
Lena Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»......tatsächlich ist Nina Bußmann in ihrem szenischen Naturalismus eine Feinmalerin von Graden.«
Hubert Winkels, Die Zeit Literatur März 2012
»Einige Bücher lassen sich didaktisch aufbereitet in den Lehrplan einfügen, weil sie eine abprüfbare Botschaft haben. Große Ferien gehört zum Glück nicht dazu. Es handelt wortreich von der Leere, die sich im Moment des Scheiterns auftut.«
Ulrich Rüdenauer, Stuttgarter Zeitung
»Und so findet sie eine Sprache für die vielen abseitigen Details, an denen die Wahrnehmung immer wieder hängenbleibt, ja, aus denen sie sich regelrecht zu speisen scheint.«
Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung
»Nina Bußmanns erstes Buch ist auf jeden Fall ungewöhnlich und bemerkenswert. ... Hinter der Empfehlung, Nina Bußmanns Roman zu lesen, steht ein deutliches Ausrufezeichen.«
Martin Grzimek, SWR 2
»So handelt Nina Bußmann in diesem ausgefeilten und bravourösen Debüt auch von der Notwendigkeit und den Möglichkeiten literarischen Sprechens«.
Detlef Grumbach, Deutschlandfunk
»Es ist eine streng komponierte, zugleich, aber gewundene Sprache, in der die 1980 geborene Nina Bußmann uns mit Schramm bekannt macht - eine autoaggressive Bernhard-Suada.«
Ulrich Rüdenauer, taz. die tageszeitung
»Ein beklemmendes literarisches Planspiel hat die Debütantin Nina Bußmann hier entworfen. Der realistische Erzählton kann nlcht darüber hinwegtäuschen, dass es ihr im Grunde nicht so sehr um eine Geschichte geht, sondern um Strukturen. Das Sich-Auflösen strenger Ordnung durch das Unvorhergesehene ist ihr Thema. Am Ende ist es nur der Wohlklang ihrer Sätze, ist es paradoxerweise ein präzis geklöppeltes Gewebe von Verunsicherung, was ihrer subtilen Prosa Halt gibt. Eine Fingerübung, aber virtuos. Und neugierig macht sie darauf, was von dieser sprachlichen Ziselierarbeiterin wohl noch kommen mag.«
Tilman Krause, Die Welt
»Nina Bußmann ist mit Große Ferien ein äußerst konzentrierter Text gelungen, der eine Sogwirkung entwickelt - ein psychologisches Kammerspiel um Mutmaßungen und Moral, hoch spannend und souverän erzählt. Ein beachtliches Debüt.«
Anja Dürrmeier, BR Bayern 2
»Manchmal sind es Kleinigkeiten, die gute Literatur ausmachen, bei Nina Bußmann ist es die stilistische Brillanz, die ihren Debütroman hervorhebt.«
Thüringische Landeszeitung