Hans Magnus Enzensberger
Herrn Zetts Betrachtungen, oder Brosamen, die er fallen ließ, aufgelesen von seinen Zuhörern

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Erschienen: 20.10.2014
suhrkamp taschenbuch 4553, Taschenbuch, 226 Seiten
ISBN: 978-3-518-46553-0
Auch als eBook erhältlich

»Hans Magnus Enzensbergers unzeitgemäße Betrachtungen sind intelligent, vielfältig und unterhaltsam. Sie gehören auf jeden Nachttisch.«

Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Inhalt

Wer ist dieser rundliche Herr, der da fast ein Jahr lang jeden Nachmittag an derselben Stelle des Stadtparks erscheint und die Passanten in muntere Gespräche verwickelt? Ein Weiser, ein Sprücheklopfer, ein Clown, ein streitlustiger Philosoph? Viele schütteln den Kopf und gehen weiter, andere hören ihm zu, diskutieren mit ihm und finden sich immer wieder am selben Ort ein. Er selbst schreibt nichts auf, aber seine Hörer machen sich Notizen. Das kleine weiße Buch, das hier vorliegt und wie ein Taschenkalender aussieht, überliefert die Betrachtungen und Provokationen dieses sonderbaren Zeitgenossen, der genauso heißt wie der letzte Buchstabe des Alphabets.
Mit subversiver Energie und wenigen Sätzen untergräbt Herr Zett Dünkel, Größenwahn und falsche Autorität. Den Institutionen vertraut er ungern, und für »alternativlos« hält er gar nichts. Aber nicht alles, was er sagt, mag man für bare Münze nehmen. Er räumt Irrtümer ein und mit Urteilen auf.

Pressestimmen

»Eine sokratische Spielfreude belebt dieses postmoderne Weisheitsbuch, das Enzensbergers Ideal buddhistischer Tiefenentspanntheit mit Lust am Einspruch verbindet ...«

Ijoma Mangold, DIE ZEIT

»Dieses postmoderne Weisheitsbuch ›gehört auf jeden Nachttisch‹«.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine sokratische Spielfreude belebt dieses postmoderne Weisheitsbuch, das Enzensbergers Ideal buddhistischer Tiefenentspanntheit mit Lust am Einspruch verbindet.«

Ijoma Mangold, Die Zeit

»Herr Z. ist Enzensbergers literarische Sprechpuppe. Das kleinformatige Buch enthält viele kurze ›Ich weiß, dass ich nichts weiß‹-Betrachtungen, die einen dann doch gescheiter machen.«

fez, Wiener Zeitung

»Die Lektüre zwischendurch öffnet immer neue Türen - von den Menschenrechten zum Wachstum, vom Klo zum Kapitalismus zum Feuilleton, vom Sein zum Nichts ... Nicht selten steht hinter den Betrachtungen die Schmunzelmiene des wahren Autors Enzensberger.«

Günter Ott, Augsburger Allgemeine

»Z ist philosophisches Kabarett und geistiges Vademecum zugleich.«

Steffen Radlmaier, Nürnberger Nachrichten

»Hans Magnus Enzensberger legt Kluges und Kurioses in kurzen Notaten vor.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»Einzigartig enzensbergerisch.«

Westfalenpost Bücher Extra Oktober 2013

»Amüsant, voller Humor, Ironie und Witz, oft zum Nachdenken einladend, auch sozusagen um die Ecke gedacht – ein Lese- und Denkvergnügen der besonderen Art.«

Harmut Handt, unterwegs 24/2013

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