Shlomo Avineri
Herzl - Theodor Herzl und die Gründung des jüdischen Staates

Aus dem Englischen von Eva-Maria Thimme
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CH: 35,50 sFr

Erschienen: 11.01.2016
Gebunden, 361 Seiten
ISBN: 978-3-633-54275-8
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Das moderne Israel verdankt sich als Idee und realisiertes Projekt wesentlich einem Mann und seinem Werk: Theodor Herzl. Der Journalist und Romancier, Visionär und Politiker verknüpfte literarische Inspiration mit politischer Organisation, den utopischen Entwurf mit der realen Vorbereitung eines eigenen jüdischen Staates.

In seiner umfassenden Biographie, der ersten auf Deutsch vorliegenden über Herzl, trägt Shlomo Avineri Dokumente aus Herzls Tagebüchern, seinen Artikeln und Briefen wie seinem Roman Altneuland zusammen und widerlegt die gängige Ansicht, die Dreyfusaffäre sei der Wendepunkt für Herzls Idee eines eigenen jüdischen Staates gewesen. Ausschlaggebend waren vielmehr die politischen Erschütterungen in der österreichisch-ungarischen Monarchie mit ihren erstarkenden Nationalismen und ihren zunächst untergründigen, dann immer mehr aufbrechenden Auseinandersetzungen. Das alte Europa am Ende des 19. Jahrhunderts hat den Staat Israel, der ein halbes Jahrhundert später entstand, vorgezeichnet.

Shlomo Avineri zeigt in der Lebensgeschichte eines einzelnen mutigen Mannes eine ganze Epoche und die Wirkmächtigkeit von Ideen.
Im Original erschienen unter dem Titel Theodor Herzl and the Foundation of the Jewish State (Weidenfeld & Nicolson).

Pressestimmen

»In Avineri findet Herzl den gerechten Geschichtsschreiber, den er sich immer wünschte.«

Hans-Christian Rössler, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Avineri bietet nunmehr in seinem Buch eloquente und einleuchtende Deutungen ... «

Thomas Meyer, Süddeutsche Zeitung

» ... kurzweilig und hervorragend in den zeitgeschichtlichen Kontext eingebettet ...«

Kevin Zdiara, taz. die tageszeitung

»... eine profunde, sehr kurzweilig geschriebene Biografie.«

Paul Bentin, Jüdische Allgemeine Online

» ... angenehm bündig, gut zu lesen, präzise und informativ ...«

Alexander Kluy, Buchkultur 164, Februar/März 2016

Kommentare

»Theodor Herzl trug den Bart des Poeten und hatte doch einen ausgeprägten Sinn für Realpolitik.«
Simon Schama, 29.05.2015

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