Paul Fleming
Ich habe satt gelebt - Gedichte

Herausgegeben von Thomas Rosenlöcher
Ich habe satt gelebt
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D: 12,80 €
A: 13,20 €
CH: 18,90 sFr

Erschienen: 21.09.2009
Insel Bücherei 1320, Pappband, 116 Seiten
ISBN: 978-3-458-19320-3

Inhalt

Wer kennt nicht das Gedicht: "Wie er wolle geküsset sein?" Eine Kußanleitung, die gleichwohl alle Regeln ablehnt: „Ich nur und die Liebste wissen / wie wir uns recht sollen küssen.“ – So ist das oft bei Paul Fleming: Aus der Konvention heraus findet er plötzlich zu Wärme und Frische, vor allem in den Liebesgedichten, die im Mittelpunkt dieser Auswahl stehen. Kaum ein Dichter, der wie er am Verlauf seines Lebens entlanggeschrieben hat. Das beginnt mit dem vom Dreißigjährigen Krieg heimgesuchten Leipzig. Das setzt sich fort mit Flemings glücklichster Zeit, dem Jahr seiner Revaler Liebe. Das geht weiter mit jener Persienreise, durch die er seine Braut an einen anderen verlor. Und doch hält Fleming an der erstaunlichen Nachricht fest, daß nichts uns fehlen muß, wenn wir uns selber haben: „Sei dennoch unverzagt.“

Vor 400 Jahren, am 5. Oktober 1609, wurde Paul Fleming in Hartenstein im Erzgebirge geboren.

Pressestimmen

»Statt einem formelhaften Rhetoriker begegnet uns in diesem Dichter ein blitzfunkelnder Relativist, der bis hin zur ›Grabschrift‹ über die moderne Fähigkeit verfügt, sich selbst in Frage zu stellen.«

Alexander Kosenina, Neue Zürcher Zeitung

»Anhaltend tröstlich klingt das »Sei dennoch unverzagt« des Paul Fleming (1609-1640) durch die Jahrhunderte. Dabei hatte der Barockdichter, der in seinem Sterbejahr die zeitlos gültige Formel wider alle Unbilden des Lebens fand, die Pest erlebt und die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges. ... Darin war er ein Meister: in Sonetten und Oden, vor allem in Alexandrinern nachzudenken über das Nichts und das Wesen des Menschen. Den zeitgenössischen Epigrammatikern stand er in nichts nach.«

Dorothea von Törne, Die Welt

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