Peter Murphy
Ich, John - Roman

Aus dem Englischen von Karsten Kredel
Ich, John
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D: 13,90 €
A: 14,30 €
CH: 20,50 sFr

Erschienen: 17.08.2009
suhrkamp taschenbuch 4109, Klappenbroschur, 271 Seiten
ISBN: 978-3-518-46109-9

Inhalt

John Devine würde am liebsten abhauen. Raus aus Kilcody, dem irischen Provinznest, weg von seiner ewig besorgten, kettenrauchenden Mutter Lily, die ihn mit morbiden Bibelsprüchen erzieht. Doch dann tritt Jamey Corboy in sein Leben, ein Jahr älter, mehr Stil als ganz Kilcody zusammen, Rimbaud in der Manteltasche und gute Beziehungen zu finsteren lokalen Gangstern. Mit einem Mal ist Johns Leben voller Möglichkeiten – und voller Abgründe. Ich, John kombiniert einen hypnotischen Erzählstrom mit der unheimlichen Stimmung eines Tim-Burton-Films.

Pressestimmen

»Ist über Kindheit in Irland nicht schon alles geschrieben worden? Nein, denn der Musikjournalist Peter Murphy hat mit Ich, John eine umwerfende, berührende Lebensgeschichte erdacht.«

tip Berlin Nr.21/2009

»Zeilen voll Melancholie, Lakonie und Hoffnung. ... Vor allem die Einbindung der Träume des Protagonisten oder der hervorragenden Kurzgeschichten seines Kumpels machen das Buch zu einem wirklichen Genuss. Mehr von Peter Murphy.«

RL, Blank. Gesellschaft, Diskurs, Disko November/Dezember 2009

»Peter Murphy beschreibt mit seinem Debütroman die bittersüße Tristesse des Erwachsenwerdens in der Provinz. Poetisch, düster, bedrückend.«

Stadtpark 12/2009

»Ich, John erzählt in surrealistischen Szenen von einer schwierigen Zeit zwischen Kind-Sein und Erwachsen-Werden. Das Ganze kommt ohne Pop, Mode-Firlefanz und Dr. Sommer-Kitsch aus. Ich, John ist hart wie ein irischer Single Malt-Whiskey, umwerfend wie ein Inselsturm, trostlos und rau wie eine Zelle im Jugendarrest.«

Jan Drees, 1Live Literatur

»Ein wortgewaltiges Werk, das wie ein guter starker Tullamore Dew Whiskey schnell seine Wirkung entfaltet.«

subway Sep 09

Kommentare

Ein Buch, neben dem selbst der großartige Roddy Doyle verblasst wie ein Gänseblümchen neben einer Orchidee... oder sagen wir eher neben einer fleischfressenden Mörderpflanze. Ganz und gar nicht irisch grün: düster, gewaltig, und so gut!
J. Hees, Buchhandlung Herwig, 03.09.2009

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