Inhalt
Tenzin Choedrak war vierundzwanzig Jahre Leibarzt des Dalai Lama und verbrachte 21 Jahre in chinesischer Gefangenschaft. Seine Lebensgeschichte ist ein eindrucksvolles Beispiel für das unermeßliche Leiden und den gewaltlosen Widerstand der Tibeter.
Nach einer Kindheit, die von Armut und Entbehrungen ebenso geprägt ist wie von den religiösen und kulturellen Bräuchen in Familie und Dorfgemeinschaft, wird er mit zwölf Jahren als Novize in das Kloster Chöde aufgenommen. Liebevoll, aber auch schonungslos beschreibt er den Alltag der Mönche und Novizen. Schließlich geht Choedrak nach Lhasa, um an dem berühmten Institut Men-Tsee-Khang die traditionelle tibetische Medizin zu studieren. 1956 wird er Leibarzt des Dalai Lama.
1949 waren chinesische Truppen in Tibet einmarschiert, 1959 wird Lhasa besetzt und ein Aufstand der Tibeter brutal niedergeschlagen. Der Dalai Lama flieht nach Indien, Choedrak wird inhaftiert. Hier beginnt seine unvergleichliche Leidensgeschichte, beginnen die Schrecken, Folterungen und Qualen in chinesischen Gefängnissen, die Mißhandlungen durch Chinesen und auch tibetische Kollaborateure. Choedrak berichtet protokollarisch knapp und eindringlich.
Was den Autor diese 21 Jahre der Tortur überstehen läßt, ist seine tiefe Gläubigkeit, seine buddhistische Lebenshaltung: die Fähigkeit zur Meditation, zum Haßverzicht und Mitgefühl mit seinen Peinigern, die er sogar ärztlich behandelt, nicht zuletzt auch seine profunde Kenntnis der tibetischen Medizin und seine Verbundenheit mit dem Dalai Lama.
1980 wird Tenzin Choedrak entlassen, er flieht nach Indien zum Dalai Lama und wird erneut dessen Leibarzt. Er hat das Institut Men-Tsee-Khang in Indien wiedereröffnet, lehrt und praktiziert dort bis zu seinem Tod. International war er einer der wichtigsten Vertreter ...
Inhalt
Tenzin Choedrak war vierundzwanzig Jahre Leibarzt des Dalai Lama und verbrachte 21 Jahre in chinesischer Gefangenschaft. Seine Lebensgeschichte ist ein eindrucksvolles Beispiel für das unermeßliche Leiden und den gewaltlosen Widerstand der Tibeter.
Nach einer Kindheit, die von Armut und Entbehrungen ebenso geprägt ist wie von den religiösen und kulturellen Bräuchen in Familie und Dorfgemeinschaft, wird er mit zwölf Jahren als Novize in das Kloster Chöde aufgenommen. Liebevoll, aber auch schonungslos beschreibt er den Alltag der Mönche und Novizen. Schließlich geht Choedrak nach Lhasa, um an dem berühmten Institut Men-Tsee-Khang die traditionelle tibetische Medizin zu studieren. 1956 wird er Leibarzt des Dalai Lama.
1949 waren chinesische Truppen in Tibet einmarschiert, 1959 wird Lhasa besetzt und ein Aufstand der Tibeter brutal niedergeschlagen. Der Dalai Lama flieht nach Indien, Choedrak wird inhaftiert. Hier beginnt seine unvergleichliche Leidensgeschichte, beginnen die Schrecken, Folterungen und Qualen in chinesischen Gefängnissen, die Mißhandlungen durch Chinesen und auch tibetische Kollaborateure. Choedrak berichtet protokollarisch knapp und eindringlich.
Was den Autor diese 21 Jahre der Tortur überstehen läßt, ist seine tiefe Gläubigkeit, seine buddhistische Lebenshaltung: die Fähigkeit zur Meditation, zum Haßverzicht und Mitgefühl mit seinen Peinigern, die er sogar ärztlich behandelt, nicht zuletzt auch seine profunde Kenntnis der tibetischen Medizin und seine Verbundenheit mit dem Dalai Lama.
1980 wird Tenzin Choedrak entlassen, er flieht nach Indien zum Dalai Lama und wird erneut dessen Leibarzt. Er hat das Institut Men-Tsee-Khang in Indien wiedereröffnet, lehrt und praktiziert dort bis zu seinem Tod. International war er einer der wichtigsten Vertreter traditioneller tibetischer Medizin.