Michael Krüger
Ins Reine - Gedichte

Ins Reine
Leseprobe » Bestellen »


D: 16,90 €
A: 17,40 €
CH: 24,50 sFr

Erschienen: 16.08.2010
Gebunden, 120 Seiten
ISBN: 978-3-518-42168-0

»Michael Krügers neue Gedichte fügen sich zu einer großen Elegie auf die verschwindende Sichtbarkeit von Welt, die gebrochen, aber nicht resignativ an eine große Tradition der Naturlyrik anknüpft, sich aber zugleich immer wieder als eine sehr persönliche Klage um versäumtes Leben darstellt. ... der Lyriker auf der Höhe seiner Kunst.«

Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Inhalt

In diesen Gedichten ist von seltsamen Dingen die Rede: von Dämmerungen und vom Gras, von Flüssen, die nicht fließen wollen, von Briefen ohne Absender, von Mücken, Krähen, Wasserläufern und vom Tod. Es ist eine einfache Welt, die darauf besteht, in ihrer Besonderheit wahrgenommen zu werden, diesseits und jenseits der Begriffe, die sie verstellen.
Die poetischen Augenblicke und Notate in diesem Buch wollen weder eine verlorengegangene Welt der Vergangenheit aufscheinen lassen noch eine katastrophische Welt der Zukunft imaginieren. Sie geben sich mit dieser zufrieden, obwohl sie dem Jetzt mißtrauen.
»Michael Krüger«, bemerkt die Süddeutsche Zeitung, »läßt nicht die Natur dichten. Es gelingt ihm aber immer wieder scheinbar mühelos, die Worte anzuheuern, welche Natur, Welt und ihn und uns selber zur Sprache bringen. Das ist stärkend –«

Pressestimmen

»Das ist ein Alterswerk ohne jede Larmoyanz ... So abgeklärt möchte man abtreten dürfen. Aber vielleicht schreibt er (Michael Krüger) ja weiter.«

Widmar Puhl, SWR2

»... Das ist nun zweifellos grandiose Naturlyrik und der Band ist voll von Versen und Stellen dieser Art. Landschaften, Vegetationen, Tierbilder scheinen auf. Unsentimental und unverbraucht, von faszinierender Originalität sind Krügers Naturbilder...«

Hans-Dieter Fronz, Mannheimer Morgen

»Scharfsichtig kritisch ist die Perspektive, mit der Krüger das Verhältnis von Mensch und Natur betrachtet. Dabei hat er die Traditionslinien der Naturlyrik und ihre Brechungen im Sinn, spielt mit Klischees und lässt ganze Diskurse in beiläufige Pointen münden.«

Dorothea von Törne, Die Welt

»... in seinen Versen stechen vor allem die (Natur-)Bilder hervor ... Die Dinge sehen - es sind hier oft die winzigen, unscheinbaren - heißt die Natur lesen. Dazu halten Krügers Gedichte mit Nachdruck an.«

Günter Ott, Augsburger Allgemeine

Veranstaltungen

Kommentieren