Uwe Johnson
Jahrestage - Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. Einbändige Ausgabe

Jahrestage
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Erschienen: 17.11.2008
suhrkamp taschenbuch 4059, Halbleinen, 1703 Seiten
ISBN: 978-3-518-46059-7

Inhalt

»Es zeichnet sich ab, daß Johnson – der Autor der ›Jahrestage‹-Tetralogie – neben, wenn nicht vor Grass und Böll als umfassender, hellsichtiger, unbestechlicher Chronist des gesamtdeutschen Schicksals begriffen  werden muß. Als Schriftsteller von weltliterarischem Rang.«
Joachim Kaiser 1992 in der Süddeutschen Zeitung

Uwe Johnsons Jahrestage zählen längst zum Kanon der deutschen Nachkriegsliteratur. Beginnend mit dem 20. August 1967, erzählt »der Genosse Schriftsteller« in tagtäglichen Eintragungen bis zum 20. August 1968 das Leben von Gesine Cresspahl und ihrer zehn Jahre alten Tochter Marie in New York. Zugleich enthalten die Jahrestage die Geschichte der Familie Cresspahl, die Gesine ihrer Tochter »für wenn ich tot bin« erzählt. Es ist die Geschichte einer Familie im Mecklenburg der dreißiger Jahre, während der Herrschaft der Nationalsozialisten, in der sich anschließenden sowjetischen Besatzungszone und den ersten Jahren der DDR. »Jahrestage«, das sind die 365 Tage eines Jahres, das mit der Invasion der Truppen des Warschauer Paktes in die CSSR im August 1968 endet.

Pressestimmen

»Wie man auch in das Universum dieser großen Erzählung Jahrestage hineinkommt - es sind hier immer neue Entdeckungen zu machen. Ein Grund mehr, dieses Werk als aufklärerisches Lesebuch über unsere Zeit zu entdecken, ein Werk, das die Illustrierte Stern vor vierzig Jahren schmähte, während der Kritiker Günter Blöcker in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schon damals schrieb: »Johnson läßt mit diesem Band alle der mit ihm angetretenen Autoren seiner Generation hinter sich zurück.« Wäre das Jahr 2008 nicht Anlass, sich dieser großen Erzählung noch einmal zuzuwenden? Wie aktuell ist sie in vielem, wenn man nur darauf sehen will.«
Rolf Michaelis, Süddeutsche Zeitung

Kommentare

Wann gibt es die "verlorene Zeit" in dieser umwerfenden Gestaltung und Aufmachung?
Ich war schon vom "Ulysses" begeistert.
So muss ein Buch sein, das einen überall begleiten kann.
Weiter so.
Helmut Grass, 15.11.2008

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