Iso Camartin
Jeder braucht seinen Süden

Jeder braucht seinen Süden
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D: 15,00 €
A: 15,50 €
CH: 21,90 sFr

Erschienen: 31.03.2003
Gebunden, 136 Seiten
ISBN: 978-3-518-41446-0

Inhalt

Jeder kennt sie, die Sehnsucht nach dem Süden, nach dem irdischen Paradies. Und dieser Süden, sagt Iso Camartin, »hat wenig mit Längen- und Breitengraden zu tun. Er ist nur mit Licht- und Wärmegraden der Seele zu messen. Seine Dimensionen haben einen einzigen Maßstab: den der Begierde nach dem Hellen und Weiten.«
Und jeder hat seinen Süden, das »Herzland«, worin man sich geborgen wähnt, aufgehoben, beschützt, in dem man nicht friert und vom Alltäglichen verschont bleibt – ein Land, ein Ort, ein Raum. Süden kann demnach sein: ein bestimmter Flecken Erde, Sizilien zum Beispiel, ein Kloster in Spanien, die Welt eines Dichters, die Farben eines Malers, die Kompositionen eines Musikers, Gerüche und Geräusche, das Große oder Kleine, in dem man sich zu Hause fühlt, angekommen, angenommen. Und »vielleicht ist radikaler Süden nichts als die Entdeckung jenes Kontinents, den man die Liebe einer Frau nennt«. Oder auch: »die richtige Art von Nähe«.
Iso Camartin ist mit Jeder braucht seinen Süden ein intelligentes wie sinnliches Buch gelungen. Es speist sich aus vielerlei Lebens- und Lese-, aus Seh- und Hörerfahrungen, und vor allem: Es liebt, was es betrachtet und Revue passieren läßt. Gewidmet den »Schwestern, Töchtern und Freundinnen, die im Norden wohnen«, ist Camartins Südensuche ein genuines Stück Einübung in Lebenskunst.

Pressestimmen

»Jeder kennt sie, die Sehnsucht nach dem Süden, nach dem irdischen Paradies. Vom Autor gewidmet den »Schwestern, Töchtern und Freundinnen, die im Norden wohnen«, »erweist sich denn dieses Brevier des Südens auch als schwärmerische Liebeslehre. Am Ende mündet dieser Baedeker des realen wie imaginären Südens und dieses Stundenbuch des Melancholikers in ein Lob der Kunst. Mit ihr läßt sich das Leben hin zum Tod zwar nicht kurieren, den Blick aber öffnet sie, kraft der Imagination ins Weite.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

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