Nuruddin Farah
Jenes andere Leben - Roman

Aus dem Englischen von Susann Urban
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D: 24,95 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 11.04.2016
Gebunden, 382 Seiten
ISBN: 978-3-518-42529-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Als Bella vom gewaltsamen Tod ihres Bruders Aar bei einem terroristischen Anschlag in Mogadischu erfährt, bricht die erfolgsverwöhnte Modefotografin umgehend auf, um sich der halbwüchsigen Kinder des Bruders anzunehmen. In Nairobi, wo Aar mit den Kindern lebte, übernimmt sie tatkräftig die Verantwortung, denn Valerie, die Mutter der Kinder, hat die Familie bereits vor Jahren verlassen, um mit einer anderen Frau ein neues Leben zu beginnen. Jetzt aber erhebt sie ihre eigenen Ansprüche, und zwischen den Frauen entspinnt sich ein gnadenloser Machtkampf …

In seinem neuen großen Roman erzählt der Nobelpreiskandidat Nuruddin Farah das bewegende Schicksal einer Familie in Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs.

Im Original erschienen unter dem Titel Hiding in Plain Sight (Riverhead Books).

Pressestimmen

»Farah erzählt im Präsens, in einer klaren, von Susann Urban souverän übersetzten, schnörkellosen Sprache, genau und faktenreich.«

Nicole Henneberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wer von Somaliern nicht immer nur als den Opfern von humanitären Katastrophen hören will, sollte Nuruddin Farahs Roman Jenes andere Leben lesen. ... Wie hier ein moderner Lebensstil mit heimatlichen Traditionen versöhnt wird, ist fesselnd.«

Lukas Latz, der Freitag
»Beeindruckend, wie elegant Nuruddin Farah hoch aktuelle Fragen kultureller Identität, die global relevant sind, in diesem afrikanischen Roman mit einer Reflexion über Terror und Trauer verbindet, die sich wohl auch deswegen so bewegend liest, weil der Autor damit nicht zuletzt auch den Verlust einer seiner Schwestern durch einen Anschlag verarbeitet.«
Ulrich Noller, WDR

»... insofern ist Jenes andere Leben Weltliteratur - ein Roman über die Opfer des Terrors, zugleich ein Statement, 380 Seiten übers Weiterleben.«

Ute Büsing, wdr.de

» ... authentisch, warmherzig und lebendig.«

Ulrich Noller, culturmag.de

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