Karl Heinz Bohrer
Jetzt - Geschichte meines Abenteuers mit der Phantasie

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Erschienen: 06.03.2017
Gebunden, 542 Seiten
ISBN: 978-3-518-42579-4
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Karl Heinz Bohrer gilt als einer der streitbarsten deutschen Intellektuellen. Wann immer er in den letzten Jahrzehnten das Wort ergriff, meist in direkter Konfrontation mit dem Mainstream – die höchste Aufmerksamkeit, häufig auch Erregung seiner Zeitgenossen war ihm sicher. Als Leiter des Literaturteils der FAZ im eigenen Haus umstritten, als Herausgeber des Merkur für Reaktionsschnelligkeit und kühne Thematik berüchtigt, als Hochschullehrer eine Gegenfigur der Linken, als Wissenschaftler mit seiner zentralen Theorie der Plötzlichkeit eine Herausforderung für alle, die es gewohnt sind, sich geschichtsphilosophische Sinnhorizonte zurechtzubiegen.

Die unbeirrbare Erwartung, dass die banale Gegenwart umschlägt in das phantastische Jetzt – das ist Karl Heinz Bohrers Motor in seiner autobiographischen, abenteuerlichen Geschichte. Über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg und in neun Kapiteln spielt diese Geschichte auf verschiedenen Schauplätzen: in europäischen Metropolen wie London und Paris, an deutschen und amerikanischen Universitäten, auf essayistischem wie auf wissenschaftlichem Terrain. Und immer wieder auf der Bühne der Beziehungen: zu Frauen, Freunden, Weggefährten und Gegnern, als intellektuelles Abenteuer so gut wie als erotische Empirie. Konsequent erzählt Bohrer seine Geschichte nicht aus der Sicht des allwissend Zurückblickenden, sondern aus der jeweils zeitlich gebundenen Perspektive des aktuellen Erlebens: aus dem Jetzt.

Aus dem Buch

»Wo keine Gefahr ist, gibt es kein Jetzt.«

»Es gibt keinen stärkeren Schutz gegen die Banalität des Daseins als theoretisches Denken oder Dichten.«

Pressestimmen

»Dies ist, kurz gesagt, ein elektrisierendes Buch.«

Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

» ... ein unerwarteter Glücksfall für die oft allzu brav gewordene Geschichte des deutschen Geistes.«

Alexander Cammann, DIE ZEIT

»Wenn Karl Heinz Bohrer zur Hochform anläuft, wird man zwangsläufig zum staunenden Zuschauer ... Über sein privates und sein akademisches Leben hat dieser hochbegabte Temperamentskünstler jetzt ein Erinnerungsbuch geschrieben, dessen Pointe lautet: Beides nicht voneinander zu trennen.«

Michael Krüger, Literatur Spiegel April 2017

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