Otto de Kat
Julia - Roman

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke
Julia
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D: 19,80 €
A: 20,40 €
CH: 34,30 sFr

Erschienen: 22.02.2010
Gebunden, 168 Seiten
ISBN: 978-3-458-17465-3

Inhalt

An einem Sommernachmittag 1981 findet der Chauffeur van Dijk seinen Chef Chistiaan Dudok tot in dessen Arbeitszimmer – der Inhaber einer Maschinenfabrik hat sich das Leben genommen. Ein Abschiedsbrief fehlt, doch auf seinem Schreibtisch liegt eine vergilbte deutsche Zeitung vom 2. April 1942. Auf der Titelseite wird über den verheerenden Luftangriff auf Lübeck berichtet, eine Liste verzeichnet die Todesopfer dieser Bombennacht: Der Name Julia Bender ist mit einer Markierung versehen.
Julia – mit ihrem Mut und ihrer entschiedenen Ablehnung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft hat die junge Deutsche den Holländer Christiaan einst unwiderstehlich in ihren Bann gezogen, als er 1938 ein Praktikum in Lübeck absolvierte. Doch noch im selben Jahr verläßt er fluchtartig Deutschland und die Frau, die er liebt, obwohl er ahnt, daß er einen nicht wiedergutzumachenden Fehler begeht.
In seinem neuen Roman erzählt Otto de Kat die Geschichte eines Lebens im falschen; und er erzählt von einer Liebe, die so groß ist, daß sie die Jahrzehnte überdauert, und die dennoch scheitert: an Lebensangst und fehlender Zivilcourage, an Haß und menschenverachtendem Fanatismus in Deutschland während der Nazi-Zeit.

 

 

Pressestimmen

»Julia ist nicht nur ein Roman über verpasste Gelegenheiten, sondern auch der so gewagte wie gelungene Versuch, aus der Außenansicht ein deutsches Buch und ein Buch über Deutschland zu schreiben. De Kats Stärke ist dabei wie stets eine durchaus nicht außerliterarische Begabung – man könnte sie Menschlichkeit nennen.«

Christoph Schröder, Der Tagesspiegel

»Mit Julia, dieser Geschichte einer am Ende tödlichen Liebe, hat Otto de Kat, der Philosoph des beständig Unbeständigen, eine neue Stufe seiner Kunst erklommen: in Form eines Erzählens, … stärker und suggestiver noch als früher mit Genauigkeit und Anteilnahme das thematisiert, was sich in immer neuen Ausprägungen durch sein gesamtes Werk zieht: das Wechselspiel von Liebe und Tod, gepaart mit der Einsamkeit, die seine Figuren in der Welt verlorengehen und ihr Tun letztendlich vergeblich sein lässt.«

Peter Henning, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»... in Lübeck (Lübecker Literatur Events) entwickelt sich der Roman Julia gerade zum Bestseller. ... Der Roman ist hervorragend erzählt und psychologisch spannend in Szene gesetzt und sollte viele leser finden - nicht nur in Lübeck.«

Martina Simon, Buchmarkt April 2010

»In einem ruhigen, poesievollen Erzählfluss, der sich kontrapunktisch zur dramatischen Handlung verhält, schildert Otto de Kat das Drama einer verlorenen Existenz.«

Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger

»… eine bittere aber lesenswerte Liebes- und Lebensgeschichte …«

Johannes Wagemann, Berliner Literaturkritik

»Es ist auch die Geschichte einer starken Frau. Ein starkes Buch.«

Ingrid Feix, Disput März 2010

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