Durs Grünbein
Koloß im Nebel - Gedichte

Koloß im Nebel
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D: 25,00 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 13.08.2012
Gebunden, 227 Seiten
ISBN: 978-3-518-42316-5

Inhalt

»Mond scheint ins Zimmer. Nichts ist real.
Jeder Augenblick unergründlich, die Welt
Kolossales Echo im Labyrinth der Sinne.«

Durs Grünbeins Gedichtbände sind dafür bekannt, dass sie ihre Gegenstände in immer weiteren Kreisen erfassen, in ihrer konzentrischen Ausbreitung wie geschaffen für dieses Zeitalter der Globalisierung. Sein neuer Gedichtband folgt dem Plan einer Ausstellung. In sieben Abteilungen werden Arbeiten aus den letzten fünf bis acht Jahren präsentiert. Es sind Bilder einer Reise, Exkursionen in das unbekannte Alltägliche, Selbstporträts und Historienbilder, Studien von Liebe und Sexualleben. In dieser eigenartig schwebenden Dichtung stehen Innenleben und äußere Welt in einer unauflösbaren Spannung: Sie ist das Lebensprinzip des Grünbeinschen Verses. Dabei ist das prägnante Einzelstück, ultimatives Ziel seines Schreibens, nur denkbar als Resultat einer seriellen Praxis. Immer sind diese Gedichte Beispiele einer peinturistischen Poesie. Jedes stellt auf seine Weise die Frage: Was ist Imagination und wie verändert sie unser Bewusstsein?

Pressestimmen

»Wer in Durs Grünbeins neuen Gedichtband Koloß im Nebel eintaucht, wird nach dem Emportauchen aus diesem Verselogbuch das Gefühl nicht los, außergewöhnliche Entdeckungen gemacht zu haben.«

Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur

»... ein großes Lesevergnügen ...«

Michael Opitz, dradio.de

»Grünbein zeigt mit diesen teilweise in Zeitungen und Zeitschriften schon veröffentlichten Stücken, wie elegant selbst der gestochen scharfe Gedanke vom >wenn< zum >dann< springt und in der kurzen >Paranthese für Optimisten< mit den Sinnen spielt.«

Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung

»Grünbeins Spracharbeit ist von anderer Art: beschreibend, nachdenklich kombinierend, erzählend, rekapitulierend, gefasst in vollständige, verständliche Sätze und in wohlklingende, rhythmisch sorgfältig gestaltete, gelegentlich gereimte Verse.«

Wulf Segebrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dazu passt sehr gut, dass viele Gedichte seines neuen Bandes Koloß im Nebel griffig, zupackend, bilderreich sind, dass sie Erlebnis, Umwelt, Dingwelt vor unser aller Sinne setzen.«

Rainer Hartmann, Kölner Stadt-Anzeiger

»Egal ob er Rom als >Aquarium< erlebt, feucht und heiß, oder sich an heimliche nackte Spiele als Kind erinnert - die >Summe aller Augenblicke< ist ein hoher Gewinn.«

Wolf Ebersberger, Nürnberger Zeitung

»Grünbein bleibt Grünbein und liebt weiter die Götter. Ob die Götter ihn weiterhin lieben, steht auf einem anderen Blatt.«

ISAX Literatur 11/12

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