»Dieses Buch leuchtet in der Nacht. Es schillert und lockt, es weicht zurück, es verführt und verstört, es grinst dich an und streckt dir die Zunge heraus, und mit dieser Zunge leckt es dir über deine Hand, was sich eklig anfühlt, aber auch gut. Dieses Buch zieht dich an durch seine Naivität, seine Direktheit, seine Abgeklärtheit, seine Angst; alles ist drin in diesem Buch, die Liebe, die Romantik, die Suche, bis der Kopf sich weitet und schließlich platzt, das ewige Drama der Jugend und auch der spöttische Blick all derer, die sich zu gut waren für dieses Drama und in einer Welt leben ohne Geheimnis. Es ist schön und furchtsam und furchtlos, dieses Buch, es ist ein Buch aus unseren Zeiten und auch ein seltsames Gebilde, dieses Buch, weil es so widersprüchlich ist, so selbstsicher, so verloren.«
Die Zeit
»... ein schonungsloses, zynisches und trotzdem witziges Portät einer neuen Generation.«
Der Spiegel
»Immer spannender wird die Geschichte ..., immer irrwitziger der Mix aus literarischen und popkulturellen Versatzstücken, immer atemraubender die Kühnheit, mit der Deresch Bildungszitate mit Esoterik, Trash und Splatter-Elementen zu einem großen literarischen Synkretismus verschmilzt.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Kult ist eine freche Collage aus Geschichten H.P. Lovecrafts und Popzitaten und mehr als das: Wie Ljubko Deresch über die Liebe schreibt, über die Angst, die Rebellion und das Erwachsenwerden, zeigt den jungen Autor als großen Erzähler.«
Brigitte
»Nicht nur die Virtuosität und Sprachgewalt, mit der Ljubko Deresch phantastische Elemente mit Popkultur, Esoterik und Weltliteratur vermengt, verblüfft an
Kult. Erstaunlich ist auch, dass der Autor bei Fertigstellung des Buches noch keine 17 Jahre alt war, was ihm den ungeliebten Titel "Wunderkind der ukrainischen Literatur" eintrug.«
Deutschlandradio
»Sein Roman heißt
Kult und er verspricht den Status seines Titels anzunehmen. [...] Virtuos spielt er mit Elementen der Popkultur, des Underground, Esoterik und der Weltliteratur. Er kennt sich aus mit Sowjet-Hippies und der ukrainischen Avantgarde. «
Südwestrundfunk
»Der Roman
Kult ist ein Rausch ohne Absturz und klingt wie ein Trip durch ein wiedergeborenes Hippietum. ... Er beobachtet mit den Augen seines Protagonisten das schleichende Unbekannte, das mystisch die Realität untergräbt. Ljubko Deresch zeichnet den Umbruch einer Gesellschaft, verwirrt durch den Verlust von Autoritäten.«
Radio mephisto 97.6, Universität Leipzig
Radio mephisto 97.6, Universität Leipzig
»Kühnheit, Verspieltheit und satirische Lust [...]
literarische Fähigkeiten: zu Atmosphäre und Intensität, zu zarten Klängen und zu eindringlichen Figurenzeichnung.«
Literaturen