Inhalt
Die Klassik Stiftung Weimar besitzt einen einmaligen Bestand von eigenhändigen Zeichnungen Goethes ein Schatz, der nach aufwendiger Restaurierung erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt wird: In der »Sala Goya« des
Círculo de Bellas Artes de Madrid wurde 2008 eine repräsentative Auswahl von über 70 Landschaftszeichnungen ausgestellt; bis zum 25. Oktober 2009 ist die Ausstellung in der Klassik Stiftung Weimar, Goethe Nationalmuseum, zu sehen. Der Insel Verlag legt das Buch zu dieser Ausstellung vor, das alle dort präsentierten Bilder enthält.
Im historischen Teil seiner Farbenlehre kommt Goethe auch in einer »Konfession des Verfassers« auf sich selbst zu sprechen: »Ich war in einsamen Stunden früherer Zeit auf die Natur aufmerksam geworden, wie sie sich als Landschaft zeigt, und hatte, da ich von Kindheit auf in den Werkstätten der Maler aus und ein ging, Versuche gemacht, das, was mir in der Wirklichkeit erschien, so gut es sich schicken wollte, in ein Bild zu verwandeln; ja ich fühlte hiezu, wozu ich eigentlich keine Anlage hatte, einen weit größern Trieb als zu demjenigen, was mir von Natur
leicht und bequem war.« Das zeichnerische Werk Goethes steht also zumindest zeitweise mit im Zentrum von Goethes Schaffen. Essays von Javier Arnaldo, Werner Hofmann, Petra Maisak, Margarete Oppel und anderen vertiefen den Eindruck, den Goethes Landschaften hinterlassen, und stellen sie in ihren lebens- und werkgeschichtlichen Kontext.
Erratum: Auf der Titelseite dieser Ausgabe erscheint irrtümlicherweise nicht der Name des Herausgebers Javier Arnaldo. Richtig muss es heißen: Im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar herausgegeben von Javier Arnaldo und Hermann Mildenberger. Wir bitten ...
Inhalt
Die Klassik Stiftung Weimar besitzt einen einmaligen Bestand von eigenhändigen Zeichnungen Goethes – ein Schatz, der nach aufwendiger Restaurierung erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt wird: In der »Sala Goya« des Círculo de Bellas Artes de Madrid wurde 2008 eine repräsentative Auswahl von über 70 Landschaftszeichnungen ausgestellt; bis zum 25. Oktober 2009 ist die Ausstellung in der Klassik Stiftung Weimar, Goethe Nationalmuseum, zu sehen. Der Insel Verlag legt das Buch zu dieser Ausstellung vor, das alle dort präsentierten Bilder enthält.
Im historischen Teil seiner Farbenlehre kommt Goethe auch – in einer »Konfession des Verfassers« – auf sich selbst zu sprechen: »Ich war in einsamen Stunden früherer Zeit auf die Natur aufmerksam geworden, wie sie sich als Landschaft zeigt, und hatte, da ich von Kindheit auf in den Werkstätten der Maler aus und ein ging, Versuche gemacht, das, was mir in der Wirklichkeit erschien, so gut es sich schicken wollte, in ein Bild zu verwandeln; ja ich fühlte hiezu, wozu ich eigentlich keine Anlage hatte, einen weit größern Trieb als zu demjenigen, was mir von Natur leicht und bequem war.« Das zeichnerische Werk Goethes steht also zumindest zeitweise mit im Zentrum von Goethes Schaffen. Essays von Javier Arnaldo, Werner Hofmann, Petra Maisak, Margarete Oppel und anderen vertiefen den Eindruck, den Goethes Landschaften hinterlassen, und stellen sie in ihren lebens- und werkgeschichtlichen Kontext.
Erratum: Auf der Titelseite dieser Ausgabe erscheint irrtümlicherweise nicht der Name des Herausgebers Javier Arnaldo. Richtig muss es heißen: Im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar herausgegeben von Javier Arnaldo und Hermann Mildenberger. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.