Johann Wolfgang Goethe
Landschaftszeichnungen

Herausgegeben im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar von Javier Arnaldo und Hermann Mildenberger
Landschaftszeichnungen
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D: 68,00 €
A: 70,00 €
CH: 99,00 sFr

Erschienen: 17.08.2009
Gebunden, 238 Seiten
ISBN: 978-3-458-17390-8

Inhalt

Die Klassi­k Stiftu­­ng Weimar­­ besit­­zt einen­­ einma­­ligen­­ Bestan­­d von eigen­­händige­­n Zeichn­­ungen­­ Goethe­­s – ein Schatz­­, der nach aufwe­­ndige­­r Restau­­rieru­­ng erstm­­als wiede­­r in der Öffent­­lichk­­eit gezei­­gt wird: In der »Sala Goya« des Círculo de Bellas Artes de Madrid wurde 2008 eine repräsentative Auswahl von über 70 Landschaftszeichnungen ausgestellt; bis zum 25. Oktober 2009 ist die Ausstellung in der Klassik Stiftung Weimar, Goethe Nationalmuseum, zu sehen. Der Insel Verlag legt das Buch zu dieser Ausstellung vor, das alle dort präsentierten Bilder enthält.

Im histo­risch­­en Teil seine­­r Farben­lehre­­ kommt­ Goethe­­ auch – in einer­­ »Konfes­­sion des Verfas­­sers« – auf sich selbs­­t zu sprec­­hen: »Ich war in einsa­­men Stunde­­n früherer­­ Zeit auf die Natur aufme­­rksam­­ gewor­­den, wie sie sich als Landsc­­haft zeigt­­, und hatte­­, da ich von Kindhe­­it auf in den Werkst­­ätten der Maler aus und ein ging, Versuc­­he gemac­­ht, das, was mir in der Wirkli­­chkei­­t ersch­­ien, so gut es sich schic­­ken wollt­­e, in ein Bild zu verwa­­ndeln­­; ja ich fühlte hiezu­­, wozu ich eigen­­tlich­­ keine­­ Anlage­­ hatte­­, einen­­ weit größern Trieb als zu demje­­nigen­­, was mir von Natur leich­­t und beque­­m war.« Das zeich­­neris­­che Werk Goethe­­s steht­­ also zumin­­dest zeitw­­eise mit im Zentru­­m von Goethe­­s Schaff­­en. Essays­­ von Javier­­ Arnald­­o, Werner­­ Hofman­­n, Petra Maisak­­, Margar­­ete Oppel und ander­­en verti­­efen den Eindru­­ck, den Goethe­­s Landsc­­hafte­­n hinte­­rlass­­en, und stell­­en sie in ihren­­ leben­­s- und werkg­­eschi­­chtli­­chen Kontex­­t.

Erratum: Auf der Titelseite dieser Ausgabe erscheint irrtümlicherweise nicht der Name des Herausgebers Javier Arnaldo. Richtig muss es heißen: Im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar herausgegeben von Javier Arnaldo und Hermann Mildenberger. Wir bitten ...

Inhalt

Die Klassi­k Stiftu­­ng Weimar­­ besit­­zt einen­­ einma­­ligen­­ Bestan­­d von eigen­­händige­­n Zeichn­­ungen­­ Goethe­­s – ein Schatz­­, der nach aufwe­­ndige­­r Restau­­rieru­­ng erstm­­als wiede­­r in der Öffent­­lichk­­eit gezei­­gt wird: In der »Sala Goya« des Círculo de Bellas Artes de Madrid wurde 2008 eine repräsentative Auswahl von über 70 Landschaftszeichnungen ausgestellt; bis zum 25. Oktober 2009 ist die Ausstellung in der Klassik Stiftung Weimar, Goethe Nationalmuseum, zu sehen. Der Insel Verlag legt das Buch zu dieser Ausstellung vor, das alle dort präsentierten Bilder enthält.

Im histo­risch­­en Teil seine­­r Farben­lehre­­ kommt­ Goethe­­ auch – in einer­­ »Konfes­­sion des Verfas­­sers« – auf sich selbs­­t zu sprec­­hen: »Ich war in einsa­­men Stunde­­n früherer­­ Zeit auf die Natur aufme­­rksam­­ gewor­­den, wie sie sich als Landsc­­haft zeigt­­, und hatte­­, da ich von Kindhe­­it auf in den Werkst­­ätten der Maler aus und ein ging, Versuc­­he gemac­­ht, das, was mir in der Wirkli­­chkei­­t ersch­­ien, so gut es sich schic­­ken wollt­­e, in ein Bild zu verwa­­ndeln­­; ja ich fühlte hiezu­­, wozu ich eigen­­tlich­­ keine­­ Anlage­­ hatte­­, einen­­ weit größern Trieb als zu demje­­nigen­­, was mir von Natur leich­­t und beque­­m war.« Das zeich­­neris­­che Werk Goethe­­s steht­­ also zumin­­dest zeitw­­eise mit im Zentru­­m von Goethe­­s Schaff­­en. Essays­­ von Javier­­ Arnald­­o, Werner­­ Hofman­­n, Petra Maisak­­, Margar­­ete Oppel und ander­­en verti­­efen den Eindru­­ck, den Goethe­­s Landsc­­hafte­­n hinte­­rlass­­en, und stell­­en sie in ihren­­ leben­­s- und werkg­­eschi­­chtli­­chen Kontex­­t.

Erratum: Auf der Titelseite dieser Ausgabe erscheint irrtümlicherweise nicht der Name des Herausgebers Javier Arnaldo. Richtig muss es heißen: Im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar herausgegeben von Javier Arnaldo und Hermann Mildenberger. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

 

Pressestimmen

»Goethes Produktivität macht immer wieder staunen. Ein literarisches Werk von imponierender Fülle und Tiefe verdanken wir ihm, er trieb mit Eifer Naturwissenschaft, führte eine reiche Korrespondenz, gab den ergiebigen Causeur bei Tisch ... Dann fährt man nach Weimar, geht ins Goethe-Nationalmuseum am Frauenplan, weil dort zurzeit Landschaftszeichnungen des Dichters ausgestellt sind, erwartet ein kleines Kabinett mit Fingerübungen, trifft auf eine sich über anderthalb Etagen erstreckende Präsentation und konstatiert verblüfft: Ein komplexes grafisches Werk hat er also auch noch hinterlassen.«

Joachim Güntner, Neue Zürcher Zeitung

»Man glaubt ja nicht, dass man zu Goethe noch Neues publizieren kann, aber das geht: Der Insel-Verlag hat jetzt die ›Landschaftszeichnungen‹ des Dichters chronologisch versammelt. Klug sind nicht nur die kurzen begleitenden Texte zur jeweiligen Zeichnung, die sie in das biografische Umfeld einordnen, sondern auch die vorangestellten Essays. Sie beschäftigen sich mit der Entwicklung von Goethes Zeichenkünsten sowie mit dem, was das Aufzeichnen von Landschaften für ihn bedeutete.«

Frankfurter Neue Presse

»Goethe war ein Könner, gerade auch in der Vielfalt seiner unterschiedlichen Aufgaben angepassten Zeichenstile.«

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

»Die Klassik Stiftung Weimar zeigt eine Ausstellung mit mehr als hundert Landschaftszeichnungen Johann Wolfgang von Goethes. Die erstmals in repräsentativer Form vorgeführten Originale korrigieren die Lehrmeinung über den von Literaten durchaus geschätzten nebenzweig der dichterischen Produktion. Die Übersicht erlaubt es, Goethes teils euphorisch beflügeltes, teils von Selbstzweifeln gebremsten Umgang mit Stift und Feder, Tusche und Wasserfarben als Passion eines Autodidakten zu begreifen, der lebenslang bemüht war, seine begrenzten bildkünstlerischen Fähigkeiten mit Hilfe prominenter Mentoren zu vervollkommnen.«

Camilla Blechen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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