Fred Oberhauser, Axel Kahrs
Literarischer Führer Deutschland

Unter Mitarbeit von Detlef Ignasiak, Peter Neumann und Gerd Holzheimer. Mit einem Vorwort von Günter de Bruyn. Mit Abbildungen, Karten und Registern
Literarischer Führer Deutschland
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D: 48,00 €
A: 49,40 €
CH: 63,90 sFr

Erschienen: 08.12.2008
Broschur, 1469 Seiten
ISBN: 978-3-458-17415-8

Inhalt

Jeder kennt den Literarischen Führer durch Deutschland, das erfolgreiche Standardwerk für alle Deutschlandreisenden und Literaturliebhaber. Ort für Ort geleitet er zu den Häusern der Schriftsteller, zu den Straßen und Stadtteilen, die sie prägten, er führt zu den Schauplätzen berühmter Romane und Dramen und zu den Landschaftspanoramen der Lyrik. Grundlegend neu gestaltet und aktualisiert, bezieht er nun, knapp 20 Jahre nach dem Mauerfall, auch die neuen Bundesländer ein und vernetzt die deutsche Literatur aus Ost und West. Er ist damit der erste und einzige gesamtdeutsche Literaturführer.

Wer weiß, daß Jena einmal Hauptstadt war – der Romantik? Daß der Harz nicht nur von Goethe und Heine, sondern auch vom Dresdener Dichter Thomas Rosenlöcher besungen wurde, und die Loreley auch von Apollinaire und Juliette Gréco? Daß der Lübecker Thomas Mann den Namen „Buddenbrook“ aus dem Roman Effi Briest des Neuruppiner Theodor Fontane entlieh? Daß Marcel Prousts Erinnerungen an zwei Kuraufenthalte in Bad Kreuznach Literatur geworden sind, daß Samuel Beckett in München Karl Valentin traf und sich durch dessen „Panoptikum“ führen ließ? Daß Marie Luise Kaschnitz mit ihrer Beschreibung eines Dorfes die Familienheimat Bollschweil im Breisgau meinte? Daß Joseph Roth in Berlin in „Mampes Guter Stube“ am Kurfürstendamm seinen Roman Radetzkymarsch vollendete? Und daß man auf Uwe Johnsons Spuren nicht nur in Güstrow, Rostock, Anklam und Klütz, sondern auch in Berlin und Frankfurt am Main wandeln kann?

Von Aachen bis Zittau, vom Kap Arkona bis zum Rheinfall von Schaffhausen: Deutschland wird mit diesem Literaturführer neu kartographiert. Orte und Landschaften erscheinen in neuem Licht, ihre Spiegelung in der Literatur, ihr Einfluß auf Leben und Werk der Dichter wird anschaulich. Er ist ein unerschöpfliches Reservoir an Hinweisen, Anregungen, ...

Inhalt

Jeder kennt den Literarischen Führer durch Deutschland, das erfolgreiche Standardwerk für alle Deutschlandreisenden und Literaturliebhaber. Ort für Ort geleitet er zu den Häusern der Schriftsteller, zu den Straßen und Stadtteilen, die sie prägten, er führt zu den Schauplätzen berühmter Romane und Dramen und zu den Landschaftspanoramen der Lyrik. Grundlegend neu gestaltet und aktualisiert, bezieht er nun, knapp 20 Jahre nach dem Mauerfall, auch die neuen Bundesländer ein und vernetzt die deutsche Literatur aus Ost und West. Er ist damit der erste und einzige gesamtdeutsche Literaturführer.

 

Wer weiß, daß Jena einmal Hauptstadt war – der Romantik? Daß der Harz nicht nur von Goethe und Heine, sondern auch vom Dresdener Dichter Thomas Rosenlöcher besungen wurde, und die Loreley auch von Apollinaire und Juliette Gréco? Daß der Lübecker Thomas Mann den Namen „Buddenbrook“ aus dem Roman Effi Briest des Neuruppiner Theodor Fontane entlieh? Daß Marcel Prousts Erinnerungen an zwei Kuraufenthalte in Bad Kreuznach Literatur geworden sind, daß Samuel Beckett in München Karl Valentin traf und sich durch dessen „Panoptikum“ führen ließ? Daß Marie Luise Kaschnitz mit ihrer Beschreibung eines Dorfes die Familienheimat Bollschweil im Breisgau meinte? Daß Joseph Roth in Berlin in „Mampes Guter Stube“ am Kurfürstendamm seinen Roman Radetzkymarsch vollendete? Und daß man auf Uwe Johnsons Spuren nicht nur in Güstrow, Rostock, Anklam und Klütz, sondern auch in Berlin und Frankfurt am Main wandeln kann?

 

Von Aachen bis Zittau, vom Kap Arkona bis zum Rheinfall von Schaffhausen: Deutschland wird mit diesem Literaturführer neu kartographiert. Orte und Landschaften erscheinen in neuem Licht, ihre Spiegelung in der Literatur, ihr Einfluß auf Leben und Werk der Dichter wird anschaulich. Er ist ein unerschöpfliches Reservoir an Hinweisen, Anregungen, vielfältigen Zitaten (auch ausländischer Schriftsteller, die Deutschland bereisten), an historischen und aktuellen Fotos, Bildern, Grafiken und Karten. Personen- und Ortsregister sorgen für schnelle Orientierung.

Pressestimmen

»Er stellt das mustergültige Nachschlagewerk für jene Menschen dar, die die Eigenwirklichkeit der Literatur mit der Wirklichkeit ihrer Schauplätze … in Verbindung bringen wollen. Eine Quelle des Wissens, ein Kondensat aus einer gewaltigen Menge von Primär- und Sekundärliteratur und somit auch selbst eine beachtliche wissenschaftliche Leistung.«

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»25 Jahre hat es gedauert bis zur ersten gesamtdeutschen Version des bewährten Handbuchs – aber gut Ding will eben Weile haben, gerade so ein rundum kurzweiliges Meisterding wie dieses.«
Johannes Saltzwedel, Spiegel-Kultur
»In einer titanischen Fleißarbeit haben Fred Oberhauser und Axel Kahrs mit ihrem Literarischen Führer Deutschland einen alphabetisch geordneten Reiseführer vorgelegt, der zugleich die Grundlage einer einzigartigen geistigen Topografie darstellt.«
Focus

»Ein unersetzlicher Schmöker für Nachttisch und Handschuhfach.«

Heilbronner Stimme

»>Es bleibt in meinem Regal stehen<: Denis Scheck (Deutschlandfunk) - >in meinem auch<: Julia Schröder (Stuttgarter Zeitung) - >in meinem auch<: Hubert Spiegel (FAZ)«

Büchermarkt

»…für Oberhauser ein Lebenswerk. Für Leser ist er ein feuilletonistisch, gut erzähltes und mit Zitaten angereichertes Stück Literaturgeschichte.«

MDR

»Der erste gesamtdeutsche Literaturführer ist ein Vergnügen für literarisch Reisende mit zahlreichen Informationen, Exkursen und Querverweisen; die geglückte literaturtopographische Wiedervereinigung.«

Ulrike Toma, NDR

»Dem inzwischen 85-jährigen Hauptverantwortlichen Fred Oberhauser ist mit seinem Mitarbeiterteam erneut eine beachtliche heuristische Leistung gelungen … ein veritables ambitioniertes Großprojekt, dem man viele Leser und noch mehr Reisende wünschen kann.«

Torsten Mergen, literaturkritik.de

»Wie dicht von literarischem Gedächtnis und Gedenken durchwachsen ganz Deutschland war und ist, daran erinnert uns der grandios recherchierte >Literarische Führer< als das Buch der Bücher. Der neue >Oberhauser/Kahrs< ist eine Wundertüte, ein Geschenk.«

Uwe Herms, Schleswig-Holsteinische Zeitung

»Ein empfehlenswertes Nachschlagewerk ... verblüffende Einsichten vermitteln Sonderkarten .... da sich das Standardwerk vorzüglich auch für Reisen im Kopf eignet, dürfen dem Leser die Ergänzungen schon gelingen.«

NDR
»Der verdienstvolle Literarische Führer Deutschland, das Lebenswerk Fred Oberhausers, in seiner Fülle als Kompendium ist eine literarische Besonderheit. Es ist festzustellen, dass Gewichtiges vom Umfang her Gewicht haben darf.«
Münchner Merkur
»Für Literaturfreaks »ein Muss«. Nun gibt es den Führer endlich in einer neuen gesamtdeutschen Ausgabe. Mit diesem Standardwerk  findet man auch in der tiefsten Provinz Kleinode der Literaturgeschichte. Von Aachen bis Zwota – am besten, man hat ihn dabei. Ein echter Klassiker.« 
Deutsche Welle
»Während in Zeiten der Teilung … die Schiller-Nationalausgabe das erste Projekt war, in dem Deutschland-West und Deutschland-Ost wieder zusammenarbeiteten, könnte der erste gesamtdeutsche Literaturführer zwei Jahrzehnte nach der Wende von ´89 als Schlusspunkt der Wiedervereinigung angesehen werden.«
Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung
 »Mehr kann man kaum erwarten – eine Fundgrube, man ist verführt zum Weiterlesen – ein wunderbares Nachschlagwerk«
Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg
»Das Buch der Woche: Es gibt wenige Bücher, die für sich in Anspruch nehmen können, konkurrenzlos zu sein. DerLiterarische Führer Deutschlandist es tatsächlich – ein unentbehrliches Reiselexikon zur literarischen Topographie Deutschlands – dieses Buch führt uns hin, ist Nachschlagewerk und Reiseführer. Einer, den man haben muss.«
Matthias Richter, NDR-Kultur
»Obwohl ein Anspruch auf Vollständigkeit anmaßend wäre, … weist sich das inspirierend bebilderte und mit Karten versehene Opus als erschöpfend und animierend aus: ob zur Vor- oder Nachbereitung einer Reise oder einfach zur mäandernden Lektüre.«
Badische Zeitung
»Ein durchaus solides Nachschlagewerk und Hilfsmittel. Und die Fülle an Material ist erschlagend.«
Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur

»Konkurrenzlos und unentbehrlich … etwas Einzigartiges, ein Buch, das man gar nicht genug würdigen kann … mehr kann man nicht verlangen.«

Klaus Bellin, Lesart Heft 1/2009

Nachrichten

Kommentare

Liebe Literaturfreunde!
Wer die "Vorgänger" von Fred Oberhauser kannte (incl. seines Literarischen Führers Berlin), der war schon seit langem gespannt, wie stark der neue, erste gesamtdeutsche Literaturführer ausfallen würde. Und - es hat sich gelohnt! Fred Oberhauser ist es im Teamwork mit Axel Kahrs gelungen, was schier unmöglich erschien: ein Vademecum für jeden aufgeschlossenen und interessierten Literaturfreund, der nicht unbedingt Akademiker sein muß - sondern einfach nur die Bücher, die Literatur, "seine" Autoren liebt und sie jetzt in "seiner" Literaturlandschaft auch vorfindet. Mit detektivischer Akkuratesse gelang den beiden Herausgebern ein wahres Meisterwerk, die Bibel für jeden Literaturfreund! Mit Freude, aber auch mit Respekt habe ich angelesen und meine bekannten Ortschaften gesucht und auch gefunden. Natürlich auch meine "Max-Reger-Stadt" Weiden in der Oberpfalz, die noch in der letzten Ausgabe "terra incognita" war. So zeigt sich auch die Oberpfalz als Brückenland zu Böhmen als wahre Literaturpracht - die es für den Norddeutschen, aber auch für den Münchner zu entdecken gibt. Oberhauser/Kahrs zeigen jetzt allen deutlich, daß deutsche Literatur nicht nur in Frankfurt, Weimar oder München stattgefunden hat - sondern auch oder gerade in der Region, in der deutschen Provinz, die sich jetzt durch den Insel-Literaturführer als "Literaturlandschaft" geadelt sehen darf. Deutschland zeigt sich durch dieses besondere, einmalige Literaturlexikon für jung und alt als wirkliches "Land der Dichter und Denker". Dieses hervorragende Buch sollte in keinem Deutsch-Unterricht und in keinem germanistischen Seminar fehlen. Als literarischer "Hausschatz" gehört es in jede Familie. Bernhard M. Baron, Leiter der "Weidener Literaturtage" 1985 - 2007
Bernhard M. Baron, 10.12.2008

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