Otto de Kat
Mann in der Ferne - Roman

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke
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D: 14,90 €
A: 15,40 €
CH: 21,90 sFr

Erschienen: 18.08.2003
Gebunden, 96 Seiten
ISBN: 978-3-518-41473-6

Inhalt

Cambridge, Budapest, New York, Zürich, Den Haag, Tel Aviv, der Süden Englands: Überall ist der Erzähler gewesen. Als Beobachter bei einigen der großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts – wie dem Sechs-Tage-Krieg, dem Prager Frühling – hat er auf Schritt und Tritt Freunde, Geliebte und Leidenschaften gesammelt. Mit dem Alter werden seine Erinnerungen an die Vergangenheit schärfer, die Ereignisse seiner Kindheit lebendiger, so lebendig, daß sein gegenwärtiges Leben in Vergessenheit gerät. Er bewohnt eine mit Geistern und Schatten bevölkerte Welt, eine Welt der Abwesenheit. Auf all seinen Spaziergängen durch Zeit und Raum aber zeichnet sich eine Abwesenheit sehr deutlich ab: Die Gestalt des toten Vaters zieht den Erzähler zurück ins Gestern. Seine Erinnerungen an Frauen, Orte der Kindheit, ans Schlittschuhlaufen auf den Kanälen, an Theateraufführungen in der Schule, an Reisen, Hotels und Cafés im Ausland, an Begegnungen mit Fremden – sie alle kehren immer wieder zurück zum Vater und dessen Tod.
Mann in der Ferne ist ein hypnotisierendes, ein wunderbar schwebendes, sehnsuchtsvolles, melancholisches Buch, erzählt in einer eigenwillig schönen Sprache und mit kunstvollen Schnitten, wie wir sie aus dem Kino kennen, kurz: »ein wunderbarer Roman« (Cees Nooteboom).

Im Original erschienen unter dem Titel Man in de verte (Uitgeverij G.A. van Oorschot, Amsterdam).

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