»Wie in seinem ersten, von der Kritik gut besprochenen Roman
Nahe Jedenew’ geht es auch bei
Mara Kogoj darum, schwierige Realitäten der jüngeren Geschichte literarisch greifbar zu machen, die gern totgeschwiegen werden ...«
Die Tageszeitung
»Es ist erstaunlich, dass man von einem so jungen Autor lernen kann, wie Erinnerung an Zeitgeschichte abläuft.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Man könnte diesen konzentrierten, klugen Roman auch eine ‚Komposition für drei Stimmen und Tonbandgerät’ nennen, denn sein Rhythmus wird vom Vor- und Zurückspulen und den zyklischen Variationen der zentralen Motive bestimmt. In bester John Cage-Manier wird in jedem Satz das Schweigen spürbar, als das Nicht-Gesagte und Verleugnete schwingt es immer mit.«
Frankfurter Rundschau
»Vennemann ist also mit seinen dreißig Jahren ein eminent politischer Autor, und so einen hat das deutsche Feuilleton schon seit Jahren gesucht.«
Falter, Wien, Buchbeilage
»
Mara Kogoj des jungen Autors Kevin Vennemann gilt als der schwierigste Roman dieser Saison. ... Und die Anstrengung der Lektüre lohnt.«
Die Tageszeitung
»Erstaunlich die Genauigkeit und die Treffsicherheit, mit der Kevin Vennemann, der 30jährige gebürtige Westfale aus Dorsten an der Lippe, am Kärntner Beispiel Strategien und Inhalte deutschnationaler Geschichtspolitik rekonstruiert und in die Romanhandlung einbaut ... Ein erstaunliches Buch. Und ein notwendiges.«
Klaus Amman, Literaturen
»Kevin Vennemann erzählt eine Geschichte vom Fortwesen der nationalsozialistischen Vergangenheit Kärntens in der Gegenwart. Und er erzählt sie grandios.«
Stadt Revue Kölnmagazin
»Kevin Vennemann hat eine der klügsten und zudem schönsten Weisheiten über das Reden, das Schweigen, das Aufzeichnen und die Historie gefunden … Mara Kogoj ist Literatur in ihrer bedeutsamsten Form.«
Berliner Zeitung
»Vennemann ist ein erstaunlicher junger Schriftsteller, bei dem man nicht weiß, was man mehr bewundern soll: die kühle Intelligenz oder die subtil angewandten Register seines sprachlichen Könnens. Bei
Mara Kogoj hat er sie alle gezogen ... ein grandioser Roman«
Neue Zürcher Zeitung
»Kevin Vennemann hat alle Voraussetzungen, das literarische Erbe von Thomas Bernhard anzutreten. Sein Roman Mara Kogoj ist ein Holzfällen auf Kärntner NS-Boden.«
Werner Krause, Kleine Zeitung (Graz und Klagenfurt)
»Der junge Schriftsteller, von dem ich zuletzt am meisten gelernt habe, ist Kevin Vennemann. Es gelingt ihm, jenseits jeder Erinnerungsrethorik über den Holocaust zu schreiben. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand, der 1977 geboren ist, so darüber schreiben kann.«
Georg M. Oswald, Süddeutsche Zeitung
»Es ist ein höchst ungewöhnlicher Ton in der jungen Gegenwartsliteratur.«
Helmut Böttiger, www.dradio.de