Juri Andruchowytsch, Andrzej Stasiuk
Mein Europa

Zwei Essays über das sogenannte Mitteleuropa. Aus dem Ukrainischen von Sofia Onufriv und aus dem Polnischen von Martin Pollack
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Erschienen: 26.04.2004
edition suhrkamp 2370, Taschenbuch, 160 Seiten
ISBN: 978-3-518-12370-6

Inhalt

Zwei Essays über das sogenannte Mitteleuropa nennen Juri Andruchowytsch und Andrzej Stasiuk ihr literarisches Doppelportrait einer Landschaft, die sie gemeinsam durchreist haben. Zu Fuß und im Auto zwischen den Beskiden und der Bukowina unterwegs, auf polnischem, slowakischem, tschechischem, ungarischem, rumänischem und ukrainischem Territorium, erschaffen sie – Ethnographen, Kartenleser, Reporter und Dichter zugleich – ein neues Gelände: das literarische Mitteleuropa. Während Andruchowytsch den Spuren seines deutschen Urgroßvaters folgt, der vor dem Ersten Weltkrieg aus Böhmen nach Galizien kam, und die versunkene Geschichte der kleinen Metropolen entdeckt, tritt Stasiuk als wahrnehmungsbesessener, mit einem magischen Auge begabte Landvermesser auf. Ihre »Geopoetik« ist ein unentbehrlicher Beitrag zur Entdeckung des neuen Europas und zur Überwindung jener Grenze, die mit der Erweiterung der EU im Mai 2004 Polen und die Ukraine voneinander zu trennen droht.

Im Original erschienen unter dem Titel Moja Evropa. Dwa eseje o Evropie zwanej Srodkowa (Czarne, Wolowiec 2000).

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