Elena Ferrante
Meine geniale Freundin - Band 1 der Neapolitanischen Saga (Kindheit und frühe Jugend)

Aus dem Italienischen von Karin Krieger
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Erschienen: 29.08.2016
Gebunden, 422 Seiten
ISBN: 978-3-518-42553-4
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.

Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.

Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?

Elena Ferrante hat ein ...

Inhalt

Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.

Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.

Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?

Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreißenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos – über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt.

Im Original erschienen unter dem Titel L'amica geniale (Edizioni e/o).

Alle Kommentare

»Eines der großartigsten Leseerlebnisse meines Lebens.«
Louise Erdrich, 31.05.2016
»Ich empfinde gegenüber Elena Ferrante tiefste Dankbarkeit.«
Jonathan Franzen, 31.05.2016
Die Lektüre hat mir sehr gefallen. Es ist wirklich eine gut geschriebene, dramatische Geschichte um zwei starke Charaktere, mit tollen Nebenfiguren, die das Neapel der Fünfziger lebendig vor Augen führen.
Juliane Büch, LeseZeichen Buchhandlung, Emden, LeseZeichen Buchhandlung Emden, 14.09.2016
Ein literarisches Meisterwerk, das zumindest verspricht der Klappentext, ein Buch von durchdringender Strahlkraft. Ob dem so ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich kann beurteilen ob mir ein Buch gefällt, ob es mich mitreißt, ob mir etwas an den Personen liegt, deren Geschichten mir erzählt werden und das hat Elena Ferrante geschafft. Sie hat mich entführt in das Neapel der 50iger Jahre, in die wunderschöne italienische Stadt, doch nicht in die Viertel der Wohlhabenden, sondern ins Rione, einem Stadtteil in dem Armut und die Camaorra herrschen, in dem Gewalt gegen alles und jeden an der Tagesordnung sind, in dem jedes falsche Wort in eine Schlägerei ausarten kann.
Hier wachsen Elena und Lila auf und werden, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere, zu Freundinnen. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, Elena erzählt und da sie die einzige ist, die vom Leben der Freundinnen berichtet, müssen wir ihr glauben, wir müssen ihr glauben, dass Lila das Mädchen ist das sich wehrt, wenn ihr Unrecht widerfährt, das Mädchen dem in der Schule alles zufliegt, die mühelos Latein und Griechisch lernt um dann ihre Freundin Elena anzustacheln noch besser zu werden, die Schuhe entwirft die sie gemeinsam mit ihrem Bruder in der väterlichen Werkstatt herzustellen um einmal reich zu werden und das Rione verlassen zu können und wir müssen ihr glauben das sie Elena, die eigentlich angepasste und schüchterne der beiden Freundinnen dazu bringt, irgendwann mehr vom Leben zu erwarten als Heirat und Kinder, auch wenn ihr das vielleicht nicht immer bewusst ist.
Dies ist der Auftakt einer vierbändigen Reihe, der mit einer großartigen Hochzeit endet, einer Hochzeit, die zeigt, dass nicht jeder – und sei er noch so brillant – dem Rione entfliehen kann.
Elena Ferrante hat einen mitreißenden Schreibstil, ihre Worte lassen Bilder entstehen, Bilder von Armut und schlichter Schönheit.
Ich bin mehr als gespannt wie es weitergeht.
Manuela Hahn, 30.08.2016
»Danke nochmals für das Lex der genialen Freundin. Es war ein tolles Leseerlebnis!«
Carina Hilbrandt, Buchhandlung Baudach, Köln, 30.08.2016
»Mein Feedback zu Elena Ferrante ist durchweg positiv. Wirklich beeindruckend, wie sie diese doch sehr raue Kindheit in Neapel beschreibt (man sieht das Viertel mit seinen Bewohnern wie im Film vor sich). Der Autorin ist ein sehr gut zu lesendes, teilweise auch heiteres und spannendes Buch gelungen, bei dem man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht ... Super auch die unterschiedlichen Charaktere der beiden Protagonistinnen. Überhaupt beschreibt Elena Ferrante sehr detailliert; Es macht richtig Spaß, sich die verschiedenen Charaktere bildlich vorzustellen. Ich habe richtig Lust auf die nachfolgenden Bände bekommen. Vielen Dank nochmal!«
Janna Frackmann, Buchhandlung H.L. Schlapp, Bensheim, 27.08.2016
»Ich hatte gerade 2 Wochen Ferien und habe dabei die ›Amica geniale‹ verschlungen! Deshalb wollte ich Ihnen sofort eine Rückmeldung mailen: Die Charaktere sind fantastisch, manche nur umrissen (wie Gigliola oder Stefano) und doch alle sehr einprägsam. Ferrante skizziert vieles nur, schafft so aber mehr Atmosphäre und Intimität, als eine exakte Beschreibung es könnte. Die tristezza des Vororts ist einerseits zu spüren, andererseits wissen die Bewohner auch, wo sie hin gehören: Der Zusammenhalt ist groß, wie auch die Gewalt und Grobheit, wenn man gegen manch ungeschriebenes Gesetz, z.B. die rigide Moral Süditaliens in den 1950er Jahren, verstößt. Ferrante hat eine riesige Vielfalt an Figuren und Familien geschaffen, die man wie in einer Soap verfolgt, wobei die Protagonistin immer Elena Greco (ihr Alter Ego) bleibt. Gespannt warte ich auf die Fortsetzung(en), die sicher folgen werden oder versuche es nun doch auf Italienisch. Diesem Buch in deutscher Übersetzung ist der Erfolg schon garantiert!«
Julia Debrunner, Libreria Cartoleria Locarnese, Locarno, 27.08.2016
»Die zu uns getragene Euphorie um den Romanzyklus von Elena Ferrante ist völlig gerechtfertigt. Ferrantes geniale Freundin ist ein Meisterwerk europäischer Romankunst. Die Figurenzeichnung und Milieuschilderung sind so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, selbst im Rione zu leben. Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände und mag gar nicht warten, weiter lesen zu können. PS: Das Buch an sich ist wunderschön. PPS: Ich glaube so etwas hätte Juli Zeh gerne geschrieben. Hoffentlich verkaufen wir ähnlich gut.«
Jens Müller, Buchhandlung Hugendubel, Frankfurt Steinweg, 27.08.2016
»Ich bin begeistert, ich freue mich, dass Elena Ferrante im Suhrkamp Verlag erscheint. Und dass es überhaupt auf Deutsch erscheint! Also, noch einmal; Elena Ferrantes Tetralogie ist das Beste, was ich in Jahren gelesen habe, (und ich habe viele gute Bücher gelesen, mit großer Begeisterung). Notgedrungen halt auf Englisch. Ich habe die 4 Bände in kürzester Zeit verschlungen und seitdem bin ich im Ferrante Fieber und lese das Wenige was es sonst noch gibt von ihr. Ich Weiß ja nicht, wie die Bücher für Männer zu lesen sind, aber für mich als Frau war es eine allgegenwärtige Wiederbegegnung mit mir. Immer wieder aufs Neue. Ich als Mädchen, als Teenie, als Kind aus einfachsten Verhältnissen, als Wissbegierige, als Unsichere, als Freundin, als politisch Interessierte, als Berufstätige, als Ehefrau, als Mutter, als in die Jahre Kommende, als als als … Wo ich auch las, ich fand mich, fand das Gestern und das Heute. Auch das längst Vergessene. Alles was uns Frauen ausmacht ist bei Ferrante drin. Einfach alles! Und es macht Spass, es ist absolut spannend und gut geschrieben. Deshalb bin ich begeistert als Buchhändlerin. Denn…ich werde die sowas von verkaufen!«
Monika Michel Deckert, sphères bar buch bühne, Zürich, 27.08.2016
»Velen Dank nochmals für diese gut geschriebene Freundschaftsgeschichte aus der Nachkriegszeit Italiens.«
Meike Blanke, Horner Buchhandlung, Bremen, 27.08.2016
»Ich freue mich schon darauf, das Buch zu verkaufen!«
Janna Frackmann, Buchhandlung H.L. Schlapp, Bensheim, 27.08.2016
» ... wollte ihnen nur kurz melden, Sie hatten Recht. Nach anfänglicher Skepsis habe ich ›Meine geniale Freundin‹ verschlungen. Die Figuren sind mir so ans Herz gewachsen, wie bei der Sucht nach einer guten Serie. Leider muss ich jetzt in die Bretagne fahren, ohne zu wissen was das Schicksal noch mit Lila und Lenu vorhat. Jetzt warte ich ungeduldig, dass Sie mir neuen Stoff über die beiden liefern.«
Melanie Zalejski, Buchhandlung Schlüter, Mettmann, 27.08.2016
»Das Buch ist großartig und hat mir ein geniales Wochenende beschert!«
Daniela Weiß, Buchhandlung Montag, Berlin, 27.08.2016
»Neapolitanisch leidenschaftlich, voller Esprit, intensiv und berührend erzählt Elena Ferrante. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung.«
Anne Bublitz, Leiterin Museumsshop Ludwig Roselius Museum, Bremen, 27.08.2016
»Selten hat mich ein Buch so berührt wie die Geschichte von Elena und Lila. Beide Mädchen wachsen in den 50er Jahren in einem der ärmeren Viertel Neapels auf. Elena, Tochter eines Pförtners und Erzählerin des Romans, ist fleißig, beflissen und etwas ängstlich und sie bewundert Lila, die genial, klug und von unbeugsamen Willen ist. Beide verbindet eine Freundschaft seit Kindestagen, sie gehen gemeinsam in die Schule, sind die Klassenbesten und unzertrennlich, bis Elena die Mittelschule besuchen darf, während Lila im Laden des Vaters helfen muss … Elena Ferrante schildert in ihrem Roman »Meine geniale Freundin« das Leben der einfachen Leute in der Nachkriegszeit. Sie erzählt vom Versuch, der Enge der Verhältnisse durch Bildung zu entfliehen, und sie porträtiert eine große Freundschaft, die zwischen Bewunderung und Rivalität changiert. Wie Ferrante erzählt, das ist magisch, voll Empathie und bei aller Tristesse der Lebensumstände sehr spannend. Sie zieht ihre Leser in den Bann. Man freut sich auf jede folgende Seite und natürlich darauf, wie es mit den beiden Mädchen weitergeht, denn dieser Roman ist der Beginn eines Neapel‐ Zyklus der Autorin. Was für ein Start – ein großer und schöner Roman!«

(Zuerst veröffentlicht in Buchaktuell Herbst 2016)
Peter Fuhrmann, Belz Buchhandlung, Weinheim, 27.08.2016
»Natürlich habe ich ›Meine geniale Freundin‹ gelesen. Ihr habt nicht zu viel versprochen. Ich bin schwer begeistert. Man muss sich ein wenig einlesen und in den Figurenkosmos begeben, aber die Atmosphäre ist äußerst packend beschrieben. Ich habe immer die Filme mit Sophia Loren vor Augen. Die Grundkonstellation zwischen den beiden Freundinnen ist raffiniert und jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Ich würde sagen: großes Erzählkino, auch wenn diese Umschreibung nicht hundertprozentig auf ein Buch passt.«
Iren Isberner (Zentraleinkäuferin), Bahnhofsbuchhandlung Dr. Eckert, Berlin, 27.08.2016
»Ein beeindruckendes Stück Süditalien – archaisch und voller Lebensfreude. Ich möchte die beiden unbedingt weiter begleiten. Eine ganz besondere Entdeckung. Danke dafür.«
Heide Käthe Büdcher, Buchhandlung Graff, Braunschweig, 27.08.2016
»Ich (1947) habe durch Debora Reichmuth ›Meine geniale Freundin‹ von Elena Ferrante erhalten. Ich habe von dem Buch von zwei Freundinnen gehört, die eine hat es auf Spanisch, die andere auf Englisch gelesen. Beide waren hin und weg und haben sich gewundert dass die deutsche Übersetzung so lange auf sich warten lässt. Und jetzt kann ich endlich mitreden. Ich finde, es ist ein wunderbares und herausragendes Buch. Die Freuden, Ängste, Ärger, Verschwörungen, Kämpfe... der kleinen Mädchen kamen mir doch sehr bekannt vor (obwohl das schon über 60 Jahre her ist). Ich habe so etwas noch nie so gekonnt geschildert gelesen. Obwohl die Geschichte in den 50er Jahren in Neapel spielt, ist und bleibt sie aktuell, das Innenleben Heranwachsender ist so genau erfasst, und so wird es sicher auch in der Fortsetzung weitergehen. Eine junge Kollegin von mir hat eine vergriffene deutsche Übersetzung eines älteren Romans von Ferrante gelesen und sagte, sie sei noch nie so verblüfft gewesen über die gute und genaue Schilderung von selbsterlebten Gefühlen. Das am Anfang des Buches erwähnte Verschwinden von Lila lässt so ungefähr erahnen wie es weitergeht, und ich bleibe hier sitzen mit viel Vorfreude auf die weiteren drei Bände. Ich werde jedem meiner drei Kinder ein Exemplar schenken. Man braucht dem Buch nicht viel Erfolg zu wünschen, der wird sich von selbst einstellen, da ist ja jetzt schon ein großer Wirbel im Internet.«
(Deborah Reichmuth ist Belletristikleiterin bei der Buchhandlung Stocker in Luzern)
Vreni Arnold, Orell Füssli, Luzern, 27.08.2016
»Es ist so ein tolles, großartiges Buch, das möglichst viele Kollegen lesen und dann empfehlen sollten! Mir war ja klar, dass es auf vier Bände angelegt ist, aber dass es so mitten in der Hochzeitsfeier enden muss, hat mich doch überrascht. Und nun muss ich bis 2017 warten? Das ist ganz schön lang und ganz schön gemein... Auf jeden Fall vielen Dank für dieses besondere Lesevergnügen!«
Birgit Hübner, Hugendubel Mainz, 27.08.2016
»Vielen, vielen Dank für dieses tolle Buch! Nachdem euer Vertreter mich sehr neugierig gemacht hat, hat es mich gleich gepackt und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Ich glaube, das wird auch bei uns ein ganz großer Wurf! Elena Ferrante hat die geniale Freundin einfach genial geschrieben! Es gibt nur einen Nachteil: Man wird süchtig und muss jetzt bis zum nächsten Januar warten, um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich drücke Euch auf jeden Fall die Daumen, für einen großen Erfolg und werde bestimmt einen schönen Platz in unserer Buchhandlung finden, damit möglichst viele unserer Kunden auch so viel Spaß haben!«
Thomas Bauer, Abteilungsleiter Sortiment, Buchhandlung Hugendubel, Mainz, 27.08.2016
»Und dann noch eine kurze Rückmeldung zu Elena Ferrante: Dieses Buch hat definitiv gehalten, was Sie versprochen haben :-) Ich habe es mit großem Genuss in meinen Ferien in Italien gelesen und bin total gespannt auf die Fortsetzungen! Die Figuren sind absolut lebensnah beschrieben und wachsen einem richtig ans Herz (die meisten jedenfalls), die Sprache ist wunderbar und die ganzen geschichtlichen Details, die so ungezwungen, beinahe nebenher geschildert werden, lassen einen Napoli und Italien hautnah miterleben!«
Marion Herzog, Bücher zum Turm, Bischofszell, 27.08.2016
»Eigentlich weiß ich gar nicht, wie ich das Empfundene wiedergeben kann, damit auch Sie die Intensität des Romans spüren, die ich während des Lesens gelebt habe. Ich war mittendrin in diesem alten, armen und dumpfen Leben der Menschen im Rione. In dieser Dunkelheit brannte ein Stern, der heller war als alles andere: Lila! Und genau das hat mich enorm beeindruckt. Genau dieses Bild! Ich denke, dass ich auch so lange innerlich an diesem Buch gearbeitet habe, weil die Figuren, insbesondere die Protagonistin, alle Facetten der Gefühlte abgedeckt hat, die man haben kann. Der Neid gegenüber Lila, aber auch die Liebe, alles in allem so gut ausgedrückt von der Autorin – und in diesem Falle auch von einer großartigen Übersetzerin – dass alles bei mir in der Magengrube gelandet ist. Den folgenden Satz habe ich schon auf Facebook veröffentlicht und ich denke, er passt zu diesem Buch ganz besonders: Ich liebe diese Menschen in ihrer Genialität, Boshaftigkeit, Naivität ja sogar in ihrer Brutalität.«
Ayse Altin, Buchhandlung I.v. Behr, Hamburg, 27.08.2016
»Vielen Dank für dieses geniale Leseexemplar: etwas Besseres konnte mir an einem freien Sonntag und schönstem Terrassenwetter nicht passieren ;-) Meine Meinung: ganz große italienische Oper, Verismo pur, und das war erst der 1. Akt! Kein Wunder, dass der Ferrante-Virus eine literarische Pandemie auslöste, auch ich fiebere nun den folgenden Bänden entgegen... Letztlich hat es mich auch an Ulla Hahns Das verborgene Wort erinnert, Bildung als Erlösung und schmerzliche Entfremdung von den familiären bzw. gesellschaftlichen Wurzeln. Das wird bestimmt ein schöner Erfolg für den Suhrkamp Verlag!«
Stefanie Westenberger, Buchhandlung Graff, Braunschweig, 27.08.2016
»Hallo Frau Jaiser, jetzt habe ich es endlich geschafft, ›Meine geniale Freundin‹ zu lesen und bin hin und weg! Ich lag am Wochenende stundenlang am See und war doch irgendwie in Neapel. Außerdem habe ich mich in Elena verliebt und kann es kaum erwarten wie es weiter geht.«
Tanja Leck, Buchhandlung Hugendubel, München Fünf Höfe, 27.08.2016
»Herzlichen Dank für das Leseexemplar von Elena Ferrante, ›Meine geniale Freundin‹. Das Buch hat mir richtig gut gefallen, würde mich freuen, wenn es einer der Toptitel des Herbstes wird. Die Beschränkung auf die Welt der Erzählerin erinnert an die Perspektive aus ›Wer die Nachtigall stört‹, die zurückhaltende Intensität im Erzählton erinnert an Jane Gardam. Nichts für Sensationsgierige, aber wer ein durchdachtes Leseerlebnis sucht, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Bin schon sehr gespannt, wie die Wertungen mit der Reife der Erzählerin sich verändern. Falls Sie von den weiteren Bänden Leseexemplare gedruckt oder als Ebook verteilen, bitte denken Sie an mich. Am liebsten würde ich gleich weiterlesen, mag aber jetzt ungern auf Englisch umsatteln. Über solche Bücher freut man sich immer.«
Bernd Kühne, Buchhandlung Rupprecht GmbH, Eggenfelden, 27.08.2016
»Herzlichen Dank für das Leseexemplar von ›Meine geniale Freundin‹. Ich hatte mir das Buch schon vor Monaten auf Englisch gekauft, doch irgendwie ist es auf dem Noch‐Lesen Stapel liegen geblieben. Als ich jetzt die deutsche Ausgabe als E‐Leseexemplar erhalten habe, konnte ich es mir gleich auf eine längere Zugreise mitnehmen. Ich bin zwar noch erst ungefähr in der Hälfte, aber trotzdem muss ich schon ganz begeistert sagen: einfach toll! Wahrscheinlich werde ich mir die nächsten Bände auf Englisch kaufen und diesmal werden sie bestimmt nicht auf dem Stapel liegen bleiben! Ich kann Ihnen schon jetzt versichern: dieses Buch werde ich sehr gut verkaufen. Und in der Lesegruppe, auf der ich bei Facebook bin, werde ich es bestimmt auch empfehlen. Aber natürlich erst, wenn es erschienen ist.«
Regine Frei Buchhandlung Stauffacher, Bern, 27.08.2016
»Zwei Freundinnen und ganz viel Italien – der Auftakt um die Lebensgeschichten von Lila und Lenù hat mich gefesselt. Eingebettet in die Suche nach der verschwundenen über sechzigjährigen Lila erfährt der Leser in diesem Band zunächst die Kinder‐ und Jugendjahre der beiden in Neapel. Sprachlich wunderschön, fast schon spröde, erzählt Ferrante mit Sätzen, die nach Wahrheit schmecken. Zeit und Raum fängt sie mühelos ein und lässt zwischen den Zeilen gehörige Gesellschaftskritik laut werden. Die steifen Fünfziger, das katholische Italien, die Unterschiede zwischen Arm und Reich ‐‐ und mittendrin zwei starke, oft furchtlose Mädchen, die hungrig nach Wissen und Anerkennung sind. Man wünscht ihnen unweigerlich das Beste und viel Erfolg; sie haben reichlich Ideen dazu im Kopf und durchaus immer wieder gutmeinende Menschen an ihrer Seite, doch so ganz traut man dem Glück nicht, ist die Welt doch wie sie ist… Um eine wunderbare Lektüre reicher fiebere ich nun dem nächsten Buch entgegen, um die nächste Lebensetappe der beiden genauso gebannt zu verfolgen!«
Eva Mareike Jansen, Mayersche Buchhandlung KG, 27.08.2016

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