Jannis Ritsos
Monovassiá - Gedichte. Griechisch und deutsch

Übertragen und mit einer Nachbemerkung versehen von Klaus-Peter Wedekind
Monovassiá
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D: 11,80 €
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CH: 17,50 sFr

Erschienen: 20.04.2009
Bibliothek Suhrkamp 1446, Gebunden, 108 Seiten
ISBN: 978-3-518-22446-5

Inhalt

Monovassiá ist ein Zyklus von 36 Gedichten, geschrieben 1974–1977. Nach dem Ende der Diktatur 1974 bekam Jannis Ritsos, neben Kavafis, Seferis und Elytis der bedeutendste griechische Dichter des 20. Jahrhunderts, die volle Bewegungsfreiheit zurück und stattete seinem Kindheitsort Monovassiá – einem Ort von großer symbolischer Bedeutung in der Geschichte Griechenlands, gelegen auf einer Felseninsel an der Westküste des Peloponnes – mehrere Besuche ab.

Mit seinen byzantinischen, venezianischen, osmanischen und nationalgriechischen Denkmälern steht Monovassiá exemplarisch für das nachantike Griechenland – und evoziert Ritsos’ Kindheit, die Geschichte seines Lebens. »Über etwas, das man staunend bewundert, kann man sprechen, wenn man Abstand zu ihm hat. Monovassiá ist, was ich auf dem Leib trage – ja, es ist mein Körper, ich existiere im Innern von Monovassiá.«

Pressestimmen

»1974 endete die Diktatur des Militärs in Griechenland und damit zugleich der Hausarrest des Dichters, der damit seine Bewegungsfreiheit zurückerlangte. Gleich die erste Reise führte ihn nach Monemvasia, wie sein Geburtsort offiziell in den Atlanten heißt, und in den folgenden drei Jahren entstanden sechsunddreißig Gedichte von wechselnder Länge, doch allesamt in Langzeilen gehalten, die auch den Ausdruck Gesänge rechtfertigen würden. ... Wie immer bei Ritsos sind die Schilderungen dessen, was ihn umgibt und zum Schreiben drängt, von großer Sinnlichkeit und visueller Kraft; man glaubt das Meer förmlich zu hören, spürt die Sonne. Und wie immer ist es nicht zuletzt das genau erfasste, unscheinbare Detail, das den Versen zu ihrer üppigen Präsenz verhilft.«
 

Jan Wagner, Frankfurter Rundschau

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