»Diese quasi magischen Zirkelschlüsse, die selbst auf sprachliche Differenzierung verzichtenden Tautologien, das Pochen auf unabweisbare, weil ja ›schwarz auf weiß gedruckte‹ Statistiken, all das wirkt nach Barthes' Beobachtung wie ein Hundehalter, der plötzlich an der Leine zerrt: Das Denken darf nicht zu viel Auslauf bekommen. Höchste Zeit also, mit dem Parcours durch die Mythen des Alltags zu beginnen - ohne festes Ziel vor Augen, denn dieses Buch ist ein Tummelplatz für Kreuz- und Querleser.«
Jochen Stöckmann, Deutschlandradio Kultur
»Der Gewinn der nun endlich vollständigen Ausgabe der Mythen des Alltags wird schon allein numerisch deutlich: Gegenüber der deutschen Erstpublikation von 1964 zählt die neue, hervorragende Übersetzung von Horst Brühmann 34 [!] Texte, die bislang nur in der französischen Originalausgabe zu lesen waren.«
Martin Endres, titel-magazin.de
»Endlich ist die vollständige Fassung dieses Buches auch in deutscher Sprache zugänglich.«
Andreas Bernard, Süddeutsche Zeitung
»Vergnüglich zu lesen verknüpft Roland Barthes so einen durchaus einfach verständlichen theoretischen Abriss mit Nahaufnahmen aus dem populären Alltag, die so nebenbei auch noch ein Stück großer Literatur sind.«
Roland Schöny, Ö1 Radio
»Das Buch erschien 1957 in Paris und wurde rasch zum philosophischen Referenzwerk. Seither erlebte es viele Auflagen und Übersetzungen. Jezt liegt es erstmals in vollständiger deutscher Übertragung vor... Die neue Übersetzung von Horst Brühmann ist elegenat geraten, ohne allzu sprachverliebt zu wirken.«
Sigfried Schibli, Basler Zeitung
»Aber auch dort, wo die beschriebenen Phänomene längst historisch geworden sind oder ihre Kritik mittlerweile zum Konsens gehört, ist die Lektüre des Buches ein Gewinn. Denn nicht weniger entscheidend als die konkreten Antworten, die Barthes gibt, ist die Art seines Vorgehens selbst. Das Buch erprobt eine Befragung des Alltäglichen, deren Prinzipien auf die Gegenwart übertragbar sind.«
Peter Geimer, Literaturen 3 / 2010
»Mythen des Alltags schärft den Blick und die Lust am Erkennen - ein intellektuelles Vergnügen.«
Steffen Georgi, Dresdner Neueste Nachrichten