Friedrich Ani
Nackter Mann, der brennt - Roman

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Gepl. Erscheinen: 12.12.2017
suhrkamp taschenbuch 4827, Taschenbuch, 223 Seiten
ISBN: 978-3-518-46827-2

KrimiZeit-Bestenliste

»Grandioser kriegt man Finsternis nicht hin.«

Die literarische Welt

 

Inhalt

Wie aus Opfern Täter werden, in welcher Weise dieser unaufhaltsame, alle Grenzen der Grausamkeit sprengende Prozess abläuft – dies erzählt Friedrich Ani, der Meister des Noir, hochspannend, überraschend und einfühlsam.

Im Alter von vierzehn Jahren flieht ein Junge aus dem süddeutschen Dorf Heiligsheim. Vierzig Jahre später kehrt er als Ludwig »Luggi« Dragomir zurück: Alkohol, Drogen und alle gegen sich und die anderen ausgefochtenen Kriege in Berlin konnten die Erinnerungen an den Missbrauch seiner Spielkameraden und seiner selbst durch die Honoratioren von Heiligsheim nicht verdrängen. Die Schuldgefühle, seine Freunde nicht beschützt zu haben, treiben ihn an.

Seit seiner Anwesenheit verschwinden gleich mehrere ältere Herren, einige werden tot aufgefunden – ob durch Unfall oder Mord, das versucht Kommissarin Anna Darko herauszufinden. Dabei gerät auch Ludwig ins Visier, weil er ein Verhältnis mit der Ehefrau eines der Vermissten hat – den er als Gefangenen im eigenen Haus malträtiert. Denn in Ludwig Dragomir hat Wut die Oberhand erlangt, und nun »durfte sie brennen« …

Aus dem Buch

»Das Herzstück meines Vorhabens war nicht der Tod. Sondern die Vernichtung.«

Pressestimmen

» ... ein großartiger Roman über Opfer, Schuld und Wahn.«

Tobias Gohlis, DIE ZEIT

»Das ist eine kluge und wirksame Erzählstrategie.«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Messerscharf sind die Sprachbilder des Erzählers ... «

Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung

»Sie müssen es lesen, dieses Buch.«

Elmar Krekeler, DIE WELT

»Nackter Mann, der brennt ist nichts für schwache Nerven. Aber ein wichtiges und nötiges Buch, das unverwandt in die Abgründe des Menschen blickt.«

Manfred Papst , Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Es ist dieses leise Sezieren, dieses vorsichtige Freilegen der Gefühle, das Friedrich Ani so ungemein gut beherrscht.«

Christine Westermann, WDR

»Friedrich Ani schreibt wie ein Schweizer Präzisionsuhrwerk, in diesem eigenen, eigenwilligen Ton, schlank und scharf und trotzdem satt an Atmosphäre.«

Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

»Nackter Mann, der brennt ist der wohl ungewöhnlichste Krimi, den Ani bislang veröffentlicht hat. Sein Ausflug in die Hardboiled-Literatur ist aber keine bloße Fingerübung, sondern ein großartiger, pechschwarzer Rachekrimi von alttestamentarischer Wucht.«

Volker Isfort, Abendzeitung München

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