Andreas Pflüger
Niemals - Thriller

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Erschienen: 09.10.2017
Gebunden, 475 Seiten
ISBN: 978-3-518-42756-9
Auch als eBook erhältlich

KrimiBestenliste

Inhalt

Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Man drängt sie zur Rückkehr in die geheime Sondereinheit, in der sie früher war. Es wäre wieder ein Leben aus purem Adrenalin. Doch will sie das?

Als ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie sämtliche Zweifel hinter sich lassen. In Marrakesch wartet der gefährlichste Mann der Welt auf sie. Jemand, von dem viele glauben, dass er nur ein Mythos sei. Aaron erfährt, was er ihr angetan hat. Um ihn zu töten, ist sie bereit, alles zu opfern, was ihr je etwas bedeutete.

Alle Kommentare

»Dieser zweite Fall mit Jenny Aaron ist genauso gut wie der erste Fall in ›Endgültig‹. Ich habe die Figur Jenny ins Herz geschlossen. Für die Geschichte wurde gut recherchiert, und sie wird somit informativ für die Leserschaft.«
N. Brunstein, 13.11.2017
»›Glückwunsch, Frau Aaron: Sie besitzen jetzt zwei Milliarden Dollar.‹ Kein alltägliches Geschenk für eine ehemalige Ermittlerin der Berliner ›Abteilung‹, ein Spezialkommando für die ganz besonderen Einsätze, die wenig bis gar keine Öffentlichkeit vertragen.

Frau Aaron, das ist Jenny Aaron. Seit sie blind ist, ist sie spezialisiert auf Verhöre, arbeitet beim BKA. Und: Schuld an ihrer Blindheit hat eben jener Gangster namens Holm, der ihr nun die zwei Milliarden Dollar vermacht. Bei einer Verfolgungsjagd hat er sie so angeschossen, dass sie erblindete. Und: Holm sagt, dass er weiß, wer ihren Vater auf dem Gewissen hat, wer der ›Broker‹ ist. Deshalb kehrt Jenny Aaron in Andreas Pflügers neuem Thriller ›Niemals‹ wieder zur Abteilung zurück, obwohl sie erblindet ist und eigentlich ein ruhigeres Leben beim BKA hätte haben können.

Trotz aller actiongeladenen Handlung, trotz aller krummen Geschäfte: in ›Niemals‹ ist Jenny Aaron die Hauptperson. Andreas Pflüger hat sich eine taffe blinde Protagonistin ausgedacht. Eine, die nicht auf Hilfe angewiesen sein will. Eine, die nach einem langen, schmerzhaften Prozess sich neu gefunden hat, ohne sich neu erfinden zu müssen. Jenny Aaron schafft 200 Sit-ups und 50 Liegestützen, bis das Badewasser eingelassen ist.

Wie taff Jenny Aaron ist, zeigt sie auch im Kampf. Was sie durch Blindheit an Nachteil hat, gleicht sie durch andere Sinne aus. Kampftechnik ist ihr Metier. In seinem Thriller macht Andreas Pflüger dabei auch vor grausigen Szenen kein Halt. Gewalt kommt zwar nur an wenigen Stellen im Buch vor, ist dann aber äußerst intensiv beschrieben, für manche sicherlich zu brutal.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger ›Endgültig‹ ist ›Niemals‹ ein wenig ruhiger geraten. Die Handlung ist nicht mehr ganz so komplex, nicht mehr ganz so actiongeladen. Es wird ermittelt, es gibt Rückblenden, Jenny Aaron bekommt Hoffnung, dass ihre Blindheit nicht von Dauer ist. Das alles führt dazu, dass der Thriller in ruhigeres Fahrwasser gerät. Und das tut gut. Dem Leser, aber auch Jenny Aaron. Sie wird zur Hauptfigur, in ihr kulminiert das Geschehen. Das Ende des Buches ist nicht dann erreicht, wenn der ›Broker‹ ermittelt und gestellt ist, das Ende des Buches gehört Jenny Aaron.

›Niemals‹ ist der gelungene Nachfolger von Andreas Pflügers Thriller ›Endgültig‹ aus dem Jahr 2016. Und doch hat er seine eigene Kontur bekommen. Die Geschwindigkeit ist ein wenig herausgenommen, die Figuren treten etwas mehr in den Vordergrund. Eine gelungene Fortsetzung also.
Thomas Sülzle, 11.11.2017
»Top Thriller! Super spannend und aufregend!

›Einer für alle, Alle für einen.‹
Jenny Aaron war Polizistin mit Leib und Seele und gehörte aufgrund ihrer außerordentlichen Fähigkeiten bis vor 5 Jahren zu einem besonderen Spezialkommando. Doch bei ihrem letzten Einsatz verlor sie ihr Augenlicht. Nach dem ersten Schock und mit Hilfe liebevoller Menschen wächst ihr Ehrgeiz und der Wunsch nach Rache kommt zurück. Sie wird eine noch gefährlichere Waffe, die man aufgrund ihrer Behinderung immer unterschätzt. Ihre frühere Einheit will sie wieder im Team haben und sie willigt ein. Zusammen mit ihrem Kollegen Pavlik reist sie nach Marrakesch, um dort eine milliardenschwere und aus dunklen Quellen kommende Erbschaft anzutreten, die ihr ihr ärgster Widersacher vermacht hat. Doch dieses Geld will auch der Vorbesitzer wieder zurück haben. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt und die Möglichkeit besteht, den gewaltsamen Tod ihres Vaters zu rächen.

›Niemals‹ ist das zweite Buch rund um die blinde Spezialagentin Jenny Aaron, das man auch gut, ohne den vorherigen Band zu kennen, lesen kann. Andreas Pflüger schafft es, von Anfang an durch seinen überaus fesselnden und spannenden Schreibstil und den gekonnten und gut durchdachten Aufbau der Geschichte zu begeistern. Hier spürt man seine Erfahrung als Drehbuchautor für Film und Fernsehen und das meisterhafte Spiel mit der Angst, der Erwartung und der Fantasie des Lesers. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war von Jenny Aarons Charakter fasziniert, der den Reiz des Thrillers ausmachte. Durch ihr Handicap fieberte man noch mehr mit ihr mit und war von ihren Möglichkeiten, ihrer Intelligenz und ihrer Willensstärke hingerissen. Man merkt durch die authentisch dargestellten Szenen, dass der Autor sich, wie im Nachwort beschrieben, schon seit drei Jahren intensiv mit dem Leben und der Verhaltensweise von blinden Menschen beschäftigt hat. Sehr eindringlich kommen auch seine zwischendurch eingeflochtenen, zehn wichtigsten Punkte von Aaron in besonderen Momenten rüber: ob es Worte, Dinge, die ich tun würde, wenn ich wieder sehen könnte oder Momente, auf die ich verzichten kann, sind. Doch Jenny kann auch anders als kaltblütig sein. Ihre Verbundenheit mit Luca, dem Kind ihres ärgsten Widersachers, ist berührend und strahlt eine seelische Zusammengehörigkeit aus. Ich bin gespannt darauf, ob diese Beziehung im dritten Teil der Geschichte noch ausbaut wird.

Die um Jenny Aaron herumgebauten Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und kommen als eingeschworene Gemeinschaft rüber, bei der jeder vorbehaltlos unter Einsatz seines Lebens für den anderen einsteht. Wahre Freundschaften sind entstanden und der Tod eines jeden im Einsatz ist ein schwerer menschlicher Verlust. Besonders hervorzuheben sind hier Pavlik, Jennys zweiter Schatten, der ein exzellentes Gespür für Gefahren hat und auf den man sich immer verlassen kann und Lissek, ihr ehemaliger Chef der Einheit, der immer mal wieder Einfluss auf ihr Leben nimmt.
Ich bin sehr gespannt darauf, was Jenny und ihre Einheit im dritten Teil der Trilogie wieder für Gefahren bestehen müssen und ob sie vielleicht irgendwann ihr Augenlicht wiederfindet.

Mein Fazit:

Ein sehr empfehlenswerter und überaus spannender Thriller mit einem herausragenden und spannenden Charakter. ›Niemals‹ hat mich total begeistert und der letzte Teil ist auf jeden Fall ein Lesemuss. Verdient vergebe ich 5 Sterne!«
Marion Schmidt, 04.11.2017
»Meine Rezension zu ›Niemals‹ von Andreas Pflüger:

Mit ›Niemals‹ durfte ich Andreas Pflüger kennen lernen. Eine Art von Thriller, die ich bisher so nicht kannte.
Jenny Aaron – blind. Schuss hinter dem linken Ohr, geradeaus durch. Niemals wird sie wieder sehen. Denkt sie. Tag ein, Tag aus kämpft sie mit dem Gedanken, dass es vielleicht doch irgendwann besser wird. Manche sehen es ihr nicht an, dass sie blind ist, sie bewegt sich geschmeidig, umgeht Gegenstände und richtet den Blick direkt auf einen.

Unsere Heldin Jenny steht vor der Entscheidung ihres Lebens: Soll sie in ihr adrenalingeladenes Leben zurück oder der Abteilung endgültig den Rücken zudrehen? Leider weiß sie noch nicht was sie überhaupt möchte. Ihre Vergangenheit holt sie ein und sie ist mehr als Entschlossen sich an dem Mann zu rächen, der ihr alles genommen hat.

Aaron nimmt uns mit auf eine Reise, die in Rom beginnt, um die halbe Welt in verschiedenen Zeitabschnitten geht und uns dargelegt und entfaltet wird. Die Sprache, die uns Andreas Pflüger in seinem Thriller bietet, ist anspruchsvoll und so gut angewendet, dass es sich anfühlt, als würde man selbst vor Spannung auf Zehenspitzen gehen.

Die Erklärungen hinter den Gedanken und Überlegungen schaffen eine wunderbare Atmosphäre und ich habe es sehr genossen, mich intensiv damit auseinanderzusetzen und den Worten wie an einem Schnürchen zu folgen. Es ist schwierig, genau zu erklären, welche Eindrücke und Empfindungen ich beim Lesen hatte. Die Charaktere fühlen sich so echt an, dass man meinen könnte, es ist alles wahr. Aaron, Pavlik, Lissek: man spürt jeden Atemzug und verliert sich in diese so tiefgründigen Persönlichkeiten der Protagonisten.

Ich habe den Vorgänger ›Endgültig‹ nicht gelesen, das hat mich aber überhaupt nicht beim Lesen eingeschränkt. Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut, vor allem das kleine aber feine Detail in dem wir ›Niemals‹ in Braille auf dem Einband finden. Toll auch das tolle Neongelb, welches die Seiten schmückt. Ein weiteres Detail sind die komplett schwarzen Seiten, welche wir zwischen einem Teil und dem anderen finden.
Das Buch konnte ich sehr schwer aus der Hand nehmen, ich habe es überall hin mitgenommen!

Hier nochmal herzlichen Dank an den Suhrkamp Verlag, welcher mir einen total netten Brief mit in das Paket gelegt hat. Ein herzliches Dankeschön auch an Vorablesen und natürlich an Andreas Pflüger. Ich freue mich bereits auch auf die anderen Bücher der Trilogie, welche sicherlich bald mein Regal schmücken werden.«
Rosa | Buchgeschnipsel, 19.10.2017
»Liebe Frau Bock,

ja, das Warten hat bald ein Ende. Ich wünsche Ihnen jetzt schon viel Freude mit dem neuen Buch. Es sind noch längst nicht alle Lesetermine gemacht. Vielleicht klappt es ja auch in Ihrer Heimat.

Herzlich, Andreas Pflüger«
Andreas Pflüger, 10.08.2017
»Hallo,
das finde ich ja super klasse!!!! Es geht endlich weiter mit Jenny Aaron. Vielen Dank Herr Pflüger. Nur schade, dass es keine Lesung hier in der Nähe gibt.«
Katrin Bock, 30.07.2017

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