Lorraine Daston, Peter Galison
Objektivität

Mit zahlreichen Abbildungen und einem farbigen Bildteil Aus dem Amerikanischen von Christa Krüger
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D: 25,00 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 10.04.2017
Flexcover, 531 Seiten
ISBN: 978-3-518-58490-3

Inhalt

Ein Kernbegriff der neuzeitlichen Wissenschaft ist der Ausgangspunkt dieser zum Standardwerk gewordenen Studie: Objektivität, so zeigt sich, hat eine Geschichte – und diese steckt voller Überraschungen.

Lorraine Daston und Peter Galison zeichnen die Entstehung dieses Begriffs in den Wissenschaften vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nach und zeigen, dass die Geschichte der Herausbildung erkenntnistheoretischer Ideale mit alltäglichen Praktiken der Herstellung wissenschaftlicher Bilder einhergeht. Gerade die Abbildungen in wissenschaftlichen Atlanten spiegeln die Vorstellungen und Ideale, die mit den empirischen Wissenschaften verbunden sind. Daston und Galison betrachten sie neu, um die verborgene Geschichte wissenschaftlicher Objektivität zu enthüllen.

Ihr opulent illustriertes Buch richtet sich an alle, die sich für den schwer fassbaren, aber gleichwohl wissenschaftshistorisch wie wissenschaftstheoretisch zentralen Begriff der Objektivität interessieren – und dafür, was es heißt, mit wissenschaftlichem Blick auf die Welt zu schauen.

 

Im Original erschienen unter dem Titel Objectivity (Urzone Inc.).

Pressestimmen

»Für alle, die sich mit Wissen, Erkenntnis und Bildern befassen oder befassen wollen, ist dieses Buch Pflichtlektüre.«

Süddeutsche Zeitung
»Eine grandios gezeichnete Galerie wissenschaftlicher Charaktermasken.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein echter Augenöffner.«

der Standard

»Klug, dabei gut geschrieben und ein echtes Lesevergnügen für Menschen, die daran interessiert sind zu verstehen, wie etwas so wurde wie es heute ist. Wer Objektivität und die Tücken bei ihrer Herstellung verstehen will, sollte das Buch von Lorraine Daston, Peter Galison unbedingt lesen!«

Gert Scobel, 3sat – »scobel«, März 2017

»Das Buch Objektivität öffnet Blicke auf ein atemberaubendes Panorama, in dem nicht nur die Bilder, die die Welt abbilden sollen, Bedeutung erhalten und wieder verlieren, sondern auch die Akteure, die die Bilder herstellen, ihre Gestalt wechseln. Auf jeder Seite könnte es gedanklich in alle Richtungen weitergehen.«

Gerdien Jonker, H-Soz-u-Kult

Bildergalerien

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