Andreas Maier
Onkel J. - Heimatkunde

Onkel J.
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Erschienen: 25.07.2011
suhrkamp taschenbuch 4261, Broschur, 132 Seiten
ISBN: 978-3-518-46261-4

Inhalt

Seit seinem Debüterfolg mit dem Roman Wäldchestag  ist Andreas Maier häufig unterwegs, um aus seinen Romanen zu lesen. Nur daß er in den letzten zwei, drei Jahren auch immer Geschichten von Onkel J. las. Jedesmal hatte er das Publikum im Handumdrehen auf seiner Seite. Umstandslos fand man sich angeschlossen an Maiers Welt aus Wetterau, Familie, Fußball, Apfelwein, Kneipenfreuden und –nöten. Jede Kolumne beginnt mit einem »Neulich«-Satz. Dabei handelt es sich um alles andere als ein Kolumnenbuch, und es ist mehr als eine Heimatkunde. Es ist auch eine Gegenwarts- und Menschenkunde, in deren Zentrum mit Maiers Onkel J. eine Figur von bizarrem Reiz steht: eine literarische Heimat- und Gesellschaftskunde, ernsthaft und elegant.

»Diese Kolumnen leuchten, allerdings rabenschwarz, und sie perlen, allerdings wie Apfelwein. Aber sie halten länger.« Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Pressestimmen

»Diese Texte fügen sich zu einem geschlossenen Bild: Statt des Stimmenwirrwarrs seiner Romane zeigt Maier, wo die erfundene Welt dieser Bücher herkommt, aus der viel erwähnten hessischen Wetterau und den Erfahrungen, die das erzählende Ich dort gemacht hat und noch macht… Maier ist seit dem Debüt vor zehn Jahren einer der aufregendsten Schriftsteller der Gegenwart geblieben; mit Onkel J. hat er … sein zugänglichstes Buch geliefert.«

Sven Hanuschek, Frankfurter Rundschau 06.04.2010

»Er hat von Thomas Bernhard gelernt, sie (die Brandreden) mit sicherer Hand auf der Grenze zwischen Komik und Tragik anzusiedeln.«

Uwe Wittstock, Die Welt

»Mit dem Band Onkel J. hat Maier im März sein bisher wohl eigenwilligstes und skurrilstes Buch vorgelegt. Es ist eine wild-anarchische Abrechnung mit seiner hessischen Heimat und seinem Onkel – voll von schwarzem Humor.«

Welt online

»Dieses Buch ist mehr als eine Heimatkunde. Es ist auch eine Gegenwarts- und Menschenkunde, in deren Zentrum mit Maiers Onkel J. eine Figur von bizarrem Reiz steht. Kneipengeher, ungewaschen, stinkend, lebenslang lebensuntüchtig, also durch und durch modernisierungsresistent. Diese Kolumnen leuchten, allerdings rabenschwarz, und sie perlen, allerdings wie Apfelwein. Aber sie halten länger.«

Hubert Spiegel, FAZ

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