Teju Cole
Open City - Roman

Aus dem Amerikanischen von Christine Richter-Nilsson
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Erschienen: 09.12.2013
suhrkamp taschenbuch 4486, Broschur, 333 Seiten
ISBN: 978-3-518-46486-1
Auch als eBook erhältlich

Der international gefeierte New-York-Roman

»Ein großartiger Roman.«

Georg Diez, DER SPIEGEL 51/12

 

Inhalt

Julius, ein junger Psychiater, durchstreift die Straßen Manhattans, allein und ohne Ziel, stundenlang. Die Bewegung ist ein Ausgleich zur Arbeit, sie strukturiert seine Abende, seine Gedanken. Er lässt sich treiben, und während seine Schritte ihn tragen, denkt er an seine kürzlich zerbrochene Liebesbeziehung, seine Kindheit, seine Isolation in dieser Metropole voller Menschen. Fast unmerklich verzaubert sein Blick die Umgebung, die Stadt blättert sich vor ihm auf, offenbart die Spuren der Menschen, die früher hier lebten. Mit jeder Begegnung, jeder neuen Entdeckung gerät Julius tiefer hinein in die verborgene Gegenwart New Yorks – und schließlich in seine eigene, ihm fremd gewordene Vergangenheit.
Für seinen faszinierenden Roman über einen Flaneur des 21. Jahrhunderts ist Teju Cole international von Presse und Lesern gefeiert und mit Autoren wie Sebald, Camus oder Naipaul verglichen worden. Getragen vom Fluss seiner bewegenden, klaren Sprache, erzählt Open City eine Geschichte von Erinnerung, Entwurzelung und der erlösenden Kraft der Kunst.

Die Geburt einer unverwechselbaren neuen Stimme der amerikanischen Literatur

»Buch des Jahres« in The New Yorker, The New York Times und The Guardian

Pressestimmen

»... eines der elegantesten Prosa-Essays über das komplexe Zusammenspiel von Identität und Erinnerung seit W. G. Sebald.«

Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Teju Coles Open City schillert zwischen geschickt instrumentiertem Großstadtroman und Thesenumwälzungsmaschine.«

Christoph Schröder, taz. die tageszeitung

»Nun gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, ausgerechnet New York für die Kulisse eines solchen Buches zu wählen; kaum eine andere Stadt wurde ähnlich oft literarisch durchstreift. Was aber den Mut angeht, der hat sich ausgezahlt: Selten wurde ein Debüt von der amerikanischen Presse derart gefeiert.«

Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung

»Teju Cole interpretiert in seinem Roman mühelos Glanz und Glitter der westlichen Großstadtliteratur, aber mit Julius erfindet er einen besonderen Flaneur und Magus der Erinnerung, Kontrapunkt einer anderen Geschichte New Yorks.«

Martin Zähringer, Neue Zürcher Zeitung

»Die geschulte Beschreibungskunst, die originellen, manchmal ins Barock-Überspannte ausschweifenden Assoziationen gehören zu den offensichtlichen Qualitäten des Romans Open City von Teju Cole.«

Ina Hartwig, DIE ZEIT

»Eine stilistische Rarität!«

Astrid Kaminski, Frankfurter Rundschau

»Jung, schwarz, brillant: Teju Cole hat einen Roman über das Grundgefühl von New York geschrieben und wird nicht nur dort zu Recht gefeiert.«

Mara Delius, WELT am SONNTAG

»Ein gewagtes Projekt: Da verzichtet ein junger Autor weitgehend auf Handlung im herkömmlichen Sinn, schickt seinen Helden durch die Stadt, einfach so, spazieren. Auch wenn die Stadt New York heißt, ist es schon große Kunst, seine Leser mehr als nur vordergründig auf einen solchen ›stream of consciouness‹ einzuschwören ... Ein tolles Buch.«

Hans von Trotha, Deutschlandradio Kultur

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