Cees Nooteboom
Paris, Mai 1968

Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Mit Fotos von Eddy Posthuma de Boer
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Erschienen: 30.06.2003
edition suhrkamp 2434, Taschenbuch, 92 Seiten
ISBN: 978-3-518-12434-5

Inhalt

Was war das Besondere an jenen Tagen im Pariser Mai 1968? Es war wohl dieses "seltsame, unerklärliche Prickeln in der Luft, die fast greifbare Erwartung, die totale, rührende Offenheit aller gegen alle, die Mischung aus Hoffnung, Naivität, Taktik und Ehrlichkeit, all das, was jetzt, da die Welt wieder aussieht wie die Welt, unsichtbar geworden ist". Dieser Band erinnert, mit Texten Nootebooms aus dieser Zeit, an jene wilden Tage. Damals war der noch junge Autor aus den Niederlanden als Reporter, als erzählender Beobachter Zeuge einer bis dahin für unvorstellbar gehaltenen Rebellion gegen das Alte, eines Widerstandes, der "spontan, idealistisch, geistreich und naiv" war. Seine grandiosen, vom Geist jener Tage durchwehten Reportagen liegen hier erstmals auf deutsch vor.
Im Original erschienen unter dem Titel De Parijse beroerte (De bezige bij, Amsterdam 1968).

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