Werner Schmidt
Peter Weiss - Biografie

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CH: 45,90 sFr

Erschienen: 10.10.2016
Gebunden, 461 Seiten
ISBN: 978-3-518-42570-1
Auch als eBook erhältlich

Die erste umfassende Biografie über Peter Weiss


Die Triebkraft seiner künstlerischen Arbeit bilde, so Peter Weiss, das »In-Gegensätzen-Denken«. 1916 im heutigen Babelsberg geboren, 1937 mehrere Monate als »Schüler« Hermann Hesses in Montagnola arbeitend, schließlich vor den Nationalsozialisten nach Schweden fliehend (Auschwitz bezeichnete er als »meine Ortschaft«), als Filmemacher scheiternd, zunächst das Schwedische als Literatursprache benutzend, dann ins Deutsche wechselnd, als Prosaautor (Der Schatten des Körpers des Kutschers) Vorbild vieler Autoren, als Dramatiker Erfinder des »dokumentarischen Theater« (Die Ermittlung), sich durch die Kritik am Kapitalismus der BRD wie dem Sozialismus der DDR aufreibend, von der »Zweifel-Krankheit« befallen, trotzdem die monumentale Ästhetik des Widerstands in Romanform ausbreitend: »Was bleibt, ist der Autor eines Jahrhundertwerks, einer andern Suche nach der verlorenen Zeit.«

Der in Schweden lehrende Historiker Werner Schmidt wirft einen Blick von außen auf Leben und Werk von Peter Weiss, indem er die Privatperson wie den öffentlich Agierenden in den zeitgenössischen Kontext einordnet. Damit dringt er in die Kernbereiche, die Antriebskräfte, vor, da er die Hintergründe in Schweden und in Deutschland heranzieht, sich auf Zeitzeugen stützen kann, ihm unbekanntes Material zur Verfügung steht.

Pressestimmen

»Endlich hat sich ein Autor der Mühe unterzogen, den politischen Peter Weiss en detail, systematisch und im europäischen Kontext darzustellen mit all seinen intellektuellen Verästelungen ...«

Rainer Gerlach, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Darstellung der »politischen« Biografie des Peter Weiss ist die Stärke von Werner Schmidts Buch.«

Werner Weber, Nordwestradio

»Die uneitle, ganz der Sache verpflichtete Biografie verliert sich nicht in Nebensächlichkeiten, sie erschließt neue Quellen und stellt ein faszinierendes Werk in den Vordergrund.«

Erwin Riess, Die Presse

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