Sibylle Lewitscharoff, Friedrich Meckseper
Pong redivivus

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Erschienen: 16.09.2013
Insel-Bücherei 1383, , 109 Seiten
ISBN: 978-3-458-19383-8

Sprachgewalt, Witz und Eigen-Sinn: Sibylle Lewitscharoffs Pong lebt!

Pong lebt! Mit schallendem Juchhe hat sich am Ende von Sibylle Lewitscharoffs Erzählung Pong der liebenswerte, verrückte Held dem Mond in die Arme geworfen – und hat, entgegen den Befürchtungen der Leser, diesen kühnen Sprung vom Dach überstanden. Nun liegt er im Krankenhaus und hat alle Zeit der Welt, sich seinen Gedanken hinzugeben, die vor allem um rätselhafte Objekte kreisen, die er zu Hause verwahrt.

Durch Pong, 1998 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet, wurde die literarische Öffentlichkeit auf Sibylle Lewitscharoff aufmerksam. Mit Pong redivivus haben Sibylle Lewitscharoff und Friedrich Meckseper ein sprach- und bildmächtiges Gesamtkunstwerk der magischen Art erschaffen.

Pressestimmen

»Die dunkelste Nacht wird hell, wenn man dieses schöne Insel-Büchlein liest ...«

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Sibylle Lewitscharoff schreibt eine feine, schöne und vor allem sich selbst immer neu erfindende Sprache, die – vor allem für Herrn Pong – zurückgeht auf den Monddichter Clemens von Brentano und ansonsten auch weit darüber hinaus, bis zurück in das achtzehnte Jahrhundert, zu dessen Sprachschöpferturn und zu dessen in der Auseinandersetzung mit der Religion gewonnenen Innigkeit.«

Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

»In der Begründung des Büchner-Preises sprach die Jury davon, dass Lewitscharoff mit 'Fantasie und Erfindungskraft' die Grenzen der Realität sprenge. Besser lässt sich das nicht ausdrücken.«

Welf Grombacher, Nürnberger Zeitung

»Pong redivivus ist höchster Lese- und Augengenuss.«

Cornelia Zetzsche, Bayerischer Rundfunk

»Ein feingeistiger Verrückter ist dieser Pong, ein spinnender Weltveränderer, ein Magier auch, als literarische Figur ist er die universale Ausgeburt eines gedankenerfüllten Fabulierers, mit dem alles für möglich zu halten ist und bei dem der nächste Satz im Text so unvorhersehbar daherkommt, dass man glauben gemacht wird, man läse das allererste Buch im Leben.«

Kathrin Krautheim, hermann, Magazin Cottbus Nr.3/2014

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